Archiv der Kategorie: News

[LIKE A DREAM] Ankündigungen zur Anthologie

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Hallo in die Runde,

die Anthologie ist inzwischen seit einem Monat auf dem Markt und s ist einfach toll, wie unser Projekt angenommen wird. Auf der Gay Book Fair haben wir einen grandiosen Start hingelegt, denn viele Besucher haben sich ein Exemplar von „Like a Dream“ gesichert. Inzwischen gibt es die Anthologie auch in den Räumlichkeiten der „Bar jeder Sicht“ zu erwerben – wie ihr wisst kommen alle Einnahmen dem Verein zugute, zu dem die Bar gehört.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch unsere erste große Anthologielesung ankündigen. Diese findet am Samstag, 10. Dezember 2016, ab 19:00 Uhr in der „Bar jeder Sicht“ in Mainz statt. Folgende Autoren werden vorraussichtlich mit von der Partie sein:

  • Bianca Nias
  • Savannah Lichtenwald
  • Anna Maske
  • Tanja Meurer
  • Juliane Seidel

Sollten weitere Autoren zusagen, werde ich das natürlich noch bekannt geben. Wir freuen uns auf euch und sind schon sehr gespannt auf unsere Lesung.

Zu guter Letzt möchte ich noch auf einige wundervolle Rezensionen hinweisen, die in den letzten Wochen eintrudelten. An erster Stelle ist die Rezension von Ulla zu nennen, die bereits am Montag nach dem Erstverkaufstag online ging:

Ulla liebt Bücher

Das Buch „Like a dream“ enttäuscht nicht, ganz im Gegenteil. Es präsentiert eine wirklich „traumhafte“ Auswahl an 16 Storys von ebenso vielen Autoren, die sich dem Thema aus ganz unterschiedlichen Seiten nähern. Bekannte und – zumindest mir – bisher unbekannte Namen haben teils lustige, teils nachdenkliche, aber immer unheimlich berührende Geschichten beigesteuert. Einige sind zeitgenössisch, andere haben eine deutliche Fantasy-Komponente. Spannend ist die Auseinandersetzung mit dem sehr aktuellen Thema Flüchtlinge, das in einigen Storys aufgegriffen und von ganz unterschiedlichen Seiten beleuchtet wird.

Ich finde die Auswahl und Zusammenstellung der Geschichten erstklassig, entsprechend erhält das Buch von mir mehr als 5 Punkte und eine begeisterte Leseempfehlung. Außerdem ist nicht nur für jeden Geschmack etwas dabei, obendrein geht der Erlös der Antho auch noch an einen guten Zweck.

El Ma liest

Von mir gibt es für diese Anthologie auf jeden Fall eine volle Lese- und Kaufempfehlung. Wie eingangs erwähnt, hätte ich ein paar der Geschichten so wahrscheinlich nicht gelesen, mein „darauf einlassen“ war gut und richtig. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich echt etwas verpasst, wenn ich sie nicht gelesen hätte.

Weitere Rezensionen folgen, denn aktuell läuft auf Facebook unsere Leserunde – wer mitmachen will, kann gerne noch quereinsteigen. Wir freuen uns auf euch.

Nächste Woche kehren wir zu den Interviews zurück – seid gespannt, wen ich für euch in petto habe 🙂

 

Liebe Grüße,
Juliane

[NEWS] QUEER gelesen Nachlese

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Hallo ihr Lieben,

wie ihr vielleicht wisst, organisiere ich zusammen mit meiner Frau das schwullesbische Lesefestival „QUEER gelesen“. Heute ging auf der Homepage des Lesefestivals die Nachlese online – ein Bericht über die Lesungen 2016 in der Bar jeder Sicht mit einer Menge Fotos und zum Ende dem Lesungstermin 2017. Wir würden uns freuen, euch auch im kommenden Jahr wieder begrüßen zu dürfen – in den nächsten Wochen und Monaten wird sich nicht nur entscheiden, wer 2017 in Mainz lesen wird, wir werden auch auf einigen Veranstaltungen zu Gast sein, um das Lesefestival vorzustellen.

So sind wir am kommenden Samstag (04.06.2016) auf dem CSD Wiesbaden, Ende Juli (23.07.2016) höchstwahrscheinlich auf dem CSD in Mainz. Dort werden wir auch die Bücher unserer „Blind-Date-with-a-Book“-Aktion im Gepäck haben und dort verkaufen.

Mehr Informationen zum Lesefestival 2017 findet ihr in regelmäßigen Abständen hier oder auf der Homepage von „QUEER gelesen“.

Liebe Grüße,
Juliane

Carlsen Programm Herbst/Winter 2015/16

Hallo in die Runde,

nachdem Tokyopop bereits den größten Teil seines Mangaprogramms angekündigt hat, hat Carlsen nachgezogen und die Lizenzen seines Herbst/Winter 2015/16 Programms bekanntgegeben. Wirkliche Überraschungen gibt es auch hier nicht, schön und interessant klingt jedoch die Bekanntgabe des 3-bändigen Mangas „Lupus in Fabula“ von Kamineo, die durch ihr Werk „Alpha²“ bereits Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Fans von Kazusa Takashima bekommen dafür endlich Nachschub: In Form eines alten Werkes der Mangaka. Mit Killy Hachida schicken sie zudem eine neue Zeichnerin ins Rennen.

Hier die Übersicht:

  • Lupus in Fabula von Kamineo, 3 Bände, ab März, € 7,95
  • Hot Dog (OT: Inu mo Arukeba Fallin‘ Love) von Kazusa Takashima, Einzelband, Oktober 2015, € 7,95
  • Warum bist du nur so heiss? (OT: Nande Sonna ni Kawaii no) von Killy Hachida, Einzelband, Januar 2016, € 6,95

Tokyopop Programm August – November 2015

Hallo ihr Lieben,

heute sind die letzten Boys Love Mangas bei Tokyopop angekündigt worden – Zeit also sie auch hier auf dem Blog zu präsentieren. Dieses Mal sind keine großartigen Überraschungen oder Highlights dabei (wenngleich einige Titel sich oftmals im Wünsche-Thread wiederfanden), dafür ist eine neue Eigenproduktion (aus Österreich) geplant. Man darf gespant sein, wie der Einzelband von Nightmaker ist und wie die übrigen Mangas sind.

Hier die Übersicht:

  • Fading Colors von Nightmaker, Einzelband, im August 2015, € 6,95
  • T x S von Noboru Takatsuki, bisher zwei Bände, ab Oktober 2015, € 6,95
  • Die Unschuld des Lehrers (OT: Kyoushi no Junjou Seito no Yokubou) von Mayu Shinjo, bisher ein Band, ab Oktober 2015, € 6,95
  • Das Funkeln des Augenblicks (OT: Kira kira no hibi) von Waka Sagami, Einzelband, im September 2015, € 6,95
  • Deep Throat (Hana Umezawa), bisher zwei Bände, ab August 2015, € 6,95
  • Auf keinen Fall Liebe! (OT: Koi nante shinai) von Akino Shiina, Einzelband, im November 2015, € 6,95

[AUSWERTUNG] Gewinnspiel Raik Thorstad

Hallo in die Runde,

endlich ist es soweit – das Leserinterview und die Gewinnspielauswertung stehen an. Insgesamt haben 12 Leute Fragen eingereicht(Andy sowohl nach dem Interview mit Steffen und Alex, als auch nach dem Gewinnspielaufruf), teils an die Autorin gerichtet, teils an die wundervollen Charaktere. Vielen Dank an alle die sich an der Aktion beteiligt haben und mit einigen tollen Fragen aufwarteten. Bevor die Gewinner bekanntgegeben werden, übergebe ich das Wort an Raik und ihre Schöpfungen.

Hier die Antworten zu euren Fragen:

Von Steffen würd ich gern wissen, wie es ihm ging, kurz bevor er nach so langer Zeit wieder auf Alex zugegangen ist, war bestimmt nicht leicht. (Andy)

Steffen: Oh Shit, das hätte ich echt sehr gern im Dunkeln gelassen. Naja, erst einmal habe ich mir dafür ziemlich viel Zeit gelassen. Wurde mir auch von anderen geraten. Zuerst den eigenen Dreck vom Hof kehren, dann erst wieder andere mit ins Boot holen. Ich war es mir und auch Alex irgendwie schuldig, dass ich nicht bei ihm an der Tür kratze, wenn ich noch nicht wieder beieinander bin. Hmmpf. Ihm wäre es vermutlich sogar wurscht gewesen.

Egal. Jedenfalls: Ich hatte unglaublich Schiss, dass er mir in den Hintern tritt und mich wegschickt. Und … also … einmal war ich auch vorher schon bei ihm auf der Arbeit und hab dann gekniffen. Sehr nervös also.

Dann würd mich noch interessieren, wie sich Steffen mit Thomas versteht, haben sich die beiden vielleicht sogar angefreundet? (Andy)

Steffen: Das war anfangs natürlich nicht ganz so leicht. Alex und Thomas hatten ihren Teil zwar geklärt. Aber für Thomas war ich erst einmal nur die Klemmschwester, die jemandem, der ihm immer noch wichtig war, ziemlich eins reingewürgt hatte. Inzwischen hat sich das aber gebessert. Wir kommen so gut miteinander aus, wie ein Banker und ein Rocker eben miteinander auskommen. 😉 Kinoabende, Partys und gemeinsame Workouts und so sind sehr entspannt und cool. Aber für best buddys wird es wohl dann doch nicht reichen.

Und von Alex hätt ich gern erfahren, wie seine Freunde drauf reagiert haben, als sie erfahren haben, warum er so lange so schräg drauf war. Sie mussten ja ziemlich viel aushalten. (Andy)

Alex: Das war unterschiedlich. Einige haben ähnlich wie meine Schwester reagiert. Sie waren ein bisschen angefasst, weil ich mich ihnen nicht anvertraut hatte. Andere hatten sehr viel Verständnis. Das waren meistens die, die schon eine Ahnung gehabt hatten. Ich habe hinterher erst begriffen, dass sich doch ’ne Menge Leute Gedanken um mich machen. Das war schon rührend zu sehen. Ich glaube, am Ende waren alle genauso erleichtert wie ich, als ich Steffen anschleppen konnte, und sagen: „Okay, Leute, voila. Das ist er und das Versteckspiel ist vorbei.“

Jetzt hab ich ja schon an allen möglichen Stellen gelesen, dass du mal auf der Bühne gestanden bist. Scheinbar mit einer E-Gitarre in der Hand. Also Volksmusik war’s dann schon mal nicht – Klassik auch nicht. Was hast du für Musik gemacht? (Andy)

Teilweise hast du recht, teilweise nicht. 😉 Ich habe ein Faible für „handgemachte“ Musik jeder Art. Und da ich neben der E-Gitarre früher Konzertgitarre, Querflöte und Saxophon gespielt habe und auch eine klassische Gesangsausbildung hinter mir habe, war das Spektrum ziemlich groß.

Heißt also: Von Chören über Orchester bis zu Big Bands und eben Rockbands war alles dabei. Meine große Liebe gilt aber immer noch dem Metal und all seinen Mischformen. Entsprechend war da auch immer mein Hauptschwerpunkt, gerne eben auch in Kombination mit anderen Richtungen. Allerdings: Über eine fette Big Band geht auch nicht viel drüber. 😉

Schaust du auch gerne Filme mit homosexuellen Hauptcharakteren? Ich hab z.B. als letztes Out in the dark gesehen und gern gesehen. Hast du da Lieblingsfilme? (Andy)

*g* Nur zum Verständnis: Wir reden nicht von Pornos, oder? *lach* Nein, mal im Ernst: Ich bin nicht so der ganz große Cineast, sondern eher so der Popcorn-Kinogucker. Mag auch daran liegen, dass ich finde, dass gewisse Themenbereiche im Film eher verlieren. Siehe „Maurice“, der vom Buch zum Film doch eine Menge verloren hat. Insofern habe ich hier und da zwar ein paar Filme wie „Shelter“, „Ciao“ und „Latter Days“ hier liegen. Aber so richtig erreichen tut mich das Genre im Film nicht.

Was mich nochmal interessieren würde, ist, ob du, Raik, öfter mal mit Schreibblockaden zu tun hast/hattest und wie du in der Regel damit umgehst? (Julia)

Japp, ich kenne das Thema Schreibblockade sehr, sehr gut. Meistens ist das bei mir aber ein Symptom für etwas anderes. Heißt: Es liegt nicht am Schreiben selbst, sondern an meinem Gesundheitszustand, Stress, Ärger im Umfeld, grundsätzlichen Selbstwertrangeleien und so etwas. Insofern muss ich dann meistens zusehen, dass ich erst einmal um mich herum aufräume.

Was ich für mich festgestellt habe, ist, dass Druck überhaupt nicht hilft. Sich also hinsetzen und sagen: „Du schreibst jetzt, egal, was passiert“, bringt mir gar nichts. Ganz im Gegenteil. Meistens klappt es, wenn ich mich anders herum austrickse und sage: „Du machst jetzt zwei Wochen schreibfreie Zeit.“ Dann kommt meistens der Plot um die Ecke gequengelt und setzt sich auf meinen Schoss.

Und verlaufen deine Geschichten in der Regel schon „nach Plan“, also nach dem Grundgerüst, das du am Anfang über den Verlauf erstellst (wenn du das überhaupt tust) oder kommt es vor, dass deine Jungs dir da auch mal einen Strich durch die Rechnung machen und sich die Story etwas „verselbstständigt“? (Julia)

Sagen wir mal so: Es gibt am Anfang einen festen Plan bestehend aus Anfang, verschiedenen Fixpunkten, Barrieren und dem Ende. Zwischen diesen Phasen will ich immer einen bestimmten Entwicklungsweg für die Charaktere abarbeiten. Es kann dann vorkommen, dass ich Stelle X erreiche und dass ich merke, dass die Jungs einfach noch nicht „so weit“ sind. Und dann entstehen quasi von allein ein paar Schlenker auf dem Weg. Auch Gewichtungen haben sich schon einmal bei einem Buch von mir verändert. Aber allgemein verläuft das schon nach Plan.

Stell’s dir einfach wie eine Wanderung vor, die du geplant hast. Du weißt, du willst vom See zum Berggipfel. Unterwegs entdeckst du aber noch eine besonders nette Ecke aus der Ferne, läufst deswegen einen Bogen mehr, zwischendurch kommt ein Wolkenbruch, sodass eine ungeplante Nacht in der Schutzhütte gibt und so weiter. Am Ende kommst du aber auf dem richtigen Berg an – und nicht auf dem nebenan. 😉

Ist es schon mal vorgekommen, dass Du als Verleger ein eingereichtes Manuskript als richtig gut empfunden hast, aber mit Rücksicht auf den Markt, sprich die Verkäuflichkeit, trotzdem ablehnen musstest? (Anita)

Ja, das ist schon vorgekommen und das wird auch wieder geschehen, fürchte ich. Es gibt manchmal Manuskripte, die zu speziell oder auch einfach zu groß für den Verlag sind. Das sind Bücher, die eine größere Reichweite brauchen und ein stärkeres finanzielles Sicherheitsnetz. Das sind sehr bittere Entscheidungen, weil man genau weiß, dass man in 10 Jahren und mit einer etwas anderen Aufstellung anders handeln würde.

Die Alternative in so einem Fall wäre, das Buch trotzdem zu nehmen und an verschiedenen Punkten in der Produktion Abstriche zu machen. Und das finde ich weder unseren Lesern noch dem Autor gegenüber fair.

Ich würde gerne mal in den Kopf von Aidens Schwester Branka schauen; wie hat sie die Situation erlebt, als Aiden in die Festung verschleppt wurde? (Anita)

Branka: Hah! Wie nett, dass jemand mich mal fragt. Finde ich super. Danke dafür!

Als sie Aiden von uns weggeholt haben, ist etwas in mir erst zerbrochen und dann sofort mit einem Haufen Stacheln auf dem Buckel wieder hochgeschossen. Wir hatten es vorher schon so verdammt schwer. Mutter tot, Vater gesundheitlich angeschlagen. Und niemand hat uns gefragt, ob wir auf Aiden verzichten können. Ich habe mich schon immer mit dem System schwergetan. Aber in dem Punkt ist das Fass übergelaufen. Ich sah, wie sie ihn wegbrachten. Mein einziger Bruder. Ich wollte ihn hergeben und habe mich deswegen sogar schäbig gefühlt, weil ich es ihm ja gönnen sollte, dass er ein besseres Leben führen würde.

Aber ich war einfach unglaublich wütend. Dieser Zorn hat mich in den Widerstand getrieben. Ich hatte vorher schon damit geliebäugelt und dann war es einfach an der Zeit, aktiv zu werden.

Warum hat der Incubus-Verlag „für 2015 keine regulären Veröffentlichungsplätze“ mehr? (Bernd)

Das hat etwas mit der grundsätzlichen Produktionsweise von uns zu tun. Wir haben uns gleich bei der Gründung dagegen entschieden, uns an die üblichen „On demand“-Systeme binden zu lassen. Das bedeutet für uns, dass jedes Buch komplett vorfinanziert werden muss und wir dadurch nur eine Summe X an festen Produktionsplätzen pro Jahr haben. Es spielt auch ein Lagerplatzproblem mit hinein, das wir allerdings noch dieses Jahr beheben werden.

Dazu kommt, dass wir ein bisschen Luft für unsere Stammautoren lassen möchten. Bedeutet: Wenn Cecil Dewi oder Dennis Stephan zu mir kommt und sagt: „Mich hat die Muse geküsst, kannst du mein Buch rausbringen“, möchte ich das mit einem „Ja“ beantworten können, obwohl die anderen Jahresplätze schon belegt sind.

Allerdings muss man ganz klar sagen, dass Buchproduktion auch immer ein bisschen Russisches Roulette ist. Kreative Prozesse lassen sich schlecht in Zeitpläne stopfen. 😉

Ist die Geschichte von Sascha und Andreas abgeschlossen oder darf man darauf hoffen, irgendwann in der Zukunft nochmal in ihre Welt einzutauchen? Oder wie stellst du dir das weitere Leben der beiden nach dem Ende vom zweiten Buch vor? (Emanuel)

Die Geschichte um Andreas und Sascha ist leider abgeschlossen, fürchte ich. Sie war von Anfang an als Zweiteiler angelegt und ich habe die Befürchtung, dass ein „Weiterschreiben“ immer aufgesetzt wirken würde. Allerdings sollte man natürlich vorsichtig mit solchen Aussagen sein. Wer weiß, ob mir in zehn Jahren für wirre Ideen kommen und ich auf einmal glaube, ganz dringend noch einmal bei ihnen weitererzählen zu müssen?

Die Frage nach ihrer Zukunft … puh. Schwere Frage, da das doch eine Menge umfasst. Ich denke auf jeden Fall, dass die beiden zusammenbleiben werden. Sie haben jetzt eine Menge durch und scheinen wirklich die passende Chemie zu haben.

Auf Dauer wird sich die Frage stellen, wie sie beruflich klarkommen. Ob Andreas nicht doch irgendwann in die Firma seiner Eltern einsteigt und ob es nicht irgendwann Ärger wegen des Gelds gibt. Denn auch wenn Sascha bestimmt sein Studium beenden und einen guten Job finden wird, hat er immer noch so einen neureichen Schnösel an Seite. Ich könnte mir vorstellen, dass es deswegen in der näheren Zukunft manchmal knallt.

Andreas wird wohl sehr oft versuchen, aus dem Haus zu kommen und manchmal dabei scheitern. Ich denke, sie werden versuchen, das eine oder andere an Reisen zu realisieren. Das Leben so richtig genießen und für Andreas eine Menge nachholen eben.

Übrigens: Vielleicht tröstet es ja ein bisschen, dass für die beiden ein Cameo-Auftritt in einem anderen Buch von mir geplant ist. 😉

Kannst du dich spontan an ein Kompliment zu deinen Büchern erinnern, welches dich besonders gefreut bzw. mit Stolz erfüllt hat? (Emanuel)

Uffz. Ja. Kann ich mich. Es sind mir einige Komplimente sehr nah gegangen. Ich finde es nur immer schwierig, da jemanden herauszupicken. Einigen fällt es leichter, sich auszudrücken. Es wäre da nicht fair zu sagen: „Oh, das ist aber ein viel schöneres Lob als das.“

Es gab allerdings immer wieder mal Post, wo mir Leute geschrieben haben, dass sie wegen der Hamburg-Reihe eine neue Sichtweise auf psychische Erkrankungen haben oder – falls sie selbst betroffen sind – endlich den Mut gefunden, aktiv zu werden und sich Hilfe zu suchen. Das ist schon fantastisch. Das fühlt sich innerlich schon sehr nach einem „Mission accomplished“ an. 😉

E-Book oder das ganz „Oldschool-Modell“ aus Papier? (Emanuel)

Für mich privat? Oldschool one and only. 😉 Wobei ich in dem Sinne nichts gegen das Ebook habe, außer dass ich nach 10 Stunden am PC nicht noch ein Elektro-Dings vor der Nase haben mag.

Bücher sind für mich nur auch ein wunderbares Dekoelement in der Wohnung und etwas, was einen Raum unglaublich gemütlich macht. Ich möchte meine Schätze einfach im Regal sehen und ihnen auch durchaus ansehen, wie alt sie sind. An vielen hängen so tolle Erinnerungen dran …

Was könntest du dir vorstellen, irgendwann Mal zu schreiben? Was ganz anderes? Wieder Fantasy? Fortsetzungen der bisherigen Werke oder etwas ganz anderes? (Alexandra)

Einfache Antwort: Alles! *lach*

Okay, ein paar Grenzen gibt es dann wahrscheinlich doch. Aber ich glaube einfach, dass man bei kreativen Hobbys oder Arbeiten immer arg aufpassen muss, dass man nichts von vornherein ausschließt. Es gibt so ein paar Sachen, die ich mir gerade beim besten Willen nicht vorstellen kann. Aber ob es wirklich so kommt?

Auf jeden Fall werden von mir bald historische Sachen erscheinen. Daran arbeite ich aber schon deutlich länger als an den erschienenen Büchern. Das wäre noch einmal ein neues Feld.

Was Fortsetzungen angeht, sind nur welche für die „Zenjanischer Lotus“-Reihe geplant. Das wird eine Trilogie. Bei den anderen ist leider Sense. Na, jedenfalls zu 99 Prozent. 😉

Mich würde aber doch noch interessieren, welche Art von Musik Raik früher gemacht hat und, ob es da vielleicht noch ein Video oder eine Hörprobe gibt? (Mana)

Oh, ich fürchte, die Frage hat sich jetzt gedoppelt und ist weiter oben schon einmal beantwortet worden. Insofern: Metal ist meine große Liebe, aber ich hatte auch in Orchestern, Bigbands und Chören zu tun. Oh, und da war auch einmal eine Rockband, die Richtung Partymucke mit Punkeinschlag wegging.

Videos und Hörproben: Nein! *hektisch mit dem kopf schüttel* Ich will’s jedenfalls nicht hoffen, dass da noch was kursiert, was neuer als 1995 ist. 😉 Davor gibt es nur eine Reihe lustiger Videoaufnahmen, die bei meinen Eltern herumdiffundieren müssten. Mein Problem war bei der Musik immer, dass ich extremste Panik vor Auftritten hatte. Das heißt, die Mitschnitte von Konzerten waren immer ein Debakel. Besonders Soloauftritte waren für mich die Hölle. Ich war definitiv ein Proberaum-Mensch.

Momentan lese ich das Ebook „Zerrspiegel“ und stelle mir immer wieder die Frage, ob die Autorin Raik Thorstad jemanden wie den Protagonisten Steve (Steffen) Simon persönlich kennt. Ich kann mir einfach nicht so recht vorstellen, trotz umfangreicher Recherchen ihrerseits, einen Rockstar so explizit darzustellen. Simon kommt unglaublich glaubhaft rüber und überzeugt mich als Leserin enorm. (Sonny)

Erst einmal ganz herzlichen Dank für die Blumen. Super, dass er so gut ankommt der alte Chaot. 😉

Bei Steffen und seiner Darstellung kommt sicher eine Kombination aus vielen Hintergründen zusammen. Dass ich selbst so lange Musik gemacht habe, Freunde, die im Geschäft sind und/oder waren, mein Mann, der auch lange „Mucker“ und Sänger war und so weiter. Das Gefühl, auf einer Bühne zu stehen oder auf einmal in einer Situation sein, in der man nicht mehr das machen darf, was man eigentlich will, kenne ich zum Beispiel sehr gut selbst. Das heißt, ich habe und hatte schon reale Berührungspunkte.

Allerdings gibt es für Steve keine „echte“ Vorlage. Das wäre ja auch rechtlich ziemlich problematisch, wenn ich in ihm Sänger XY karikiert hätte.

Meine eine Frage ist, ob du Musik zum Schreiben hörst und wenn ja welche? (Sarah)

Das kommt ein bisschen darauf an, wie gut ich im Schreibfluss drin bin und natürlich auch darauf, an was ich schreibe. Bei „Zerrspiegel“ habe ich viel guten alten Hard Rock und Stoner Rock laufen lassen. Def Leppard, Poison, Guns n Roses, Chrome Division und solches Zeug. Bei historischen oder fantastischen Sachen kann ich das aber nicht so gut haben. Da höre ich oft Klassik – in erster Linie Orchesterwerke von Grieg, Sibelius, Smetana und so – oder Filmsoundtracks. Da fällt mir gerade Gladiator, X-Men, Herr der Ringe und diese Richtung ein. Schön pompös eben. 😉

Und die zweite, was du tust, wenn dich plötzlich eine Idee überfällt (wenn das denn vorkommt)? Also suchst du dann das nächstbeste Zettelchen oder lässt du sie auch wieder gehen. (Sarah)

Mit Zetteln arbeite ich komischerweise gar nicht. Ich speichere es im Kopf ab. Meistens schubse ich herannahende Ideen allerdings ziemlich brutal beiseite, weil ich eh schon viel zu viel auf meiner To-Do-Liste stehen habe. Und die, die immer wiederkommen, die brauche ich eh nicht aufschreiben, weil sie anhänglich wie Kletten sind. Man könnte also sagen, dass am Ende das aufgeschrieben wird, was sich besonders hartnäckig an meine Fersen geheftet.

Übel wird es nur, wenn ich irgendwelche Dialoge im Halbschlaf durchgehe und dann am nächsten Morgen alles vergessen habe. *seufz*

Gerne würde ich wissen, ob Raik beim Schreiben nebenher nascht oder ob sie was Besonderes trinkt und dabei bestimmte Musik hört? (Bri Mel)

Die Frage nach der Musik habe ich oben hoffentlich schon ausreichend beantwortet. =)

Zum Essen und Trinken: Man glaubt es kaum, aber ich vergesse beim Schreiben meistens beides. Man sollte also meinen, dass ich ein Strich in der Landschaft bin, der permanent dehydriert durch die Gegend torkelt. Aber da ich nach dem Schreiben zu Fressattacken neige, wird das nichts. Es ist schon ein paar Mal vorgekommen, dass mir während des Schreibens der Kreislauf weggesackt ist und dann von meinem Gatten die donnernde Frage kam: „Sag mal, hast du heute überhaupt schon was getrunken?“

Und ich dann: „Äh, ich muss weg …“

Aus Zerrspiegel hätte ich von Steffen gerne gewusst, ob er denn noch Kontakt zu einigen seiner Fans hat, oder diese komplett abgebrochen wurden. (Bri Mel)

Steffen: Ich hatte immer nur sehr wenig Kontakt zu einzelnen Fans. (Ganz anders als gewisse Schreiberlinge … *hust*) Es gibt ein paar Jungs aus den Anfangszeiten, die halb Fans, halb Mitschüler waren, mit denen ich in letzter Zeit wieder etwas mehr zu tun habe. Aber ansonsten ist da eher Flaute angesagt. Mir tut das immer ein bisschen leid. Es kommen immer noch viele Mails und Briefe. Aber ich fühle mich dem im Moment nicht gewachsen. (Das hat mir übrigens der Quacksalber in der Entzugsreha beigebracht. „Ich fühle mich dem nicht gewachsen“. Blah …)

Hat Steffen jemals vor, seine Musikkarriere wieder aufzunehmen? Wenn ja, wie steht Alex dazu? (Bri Mel)

Steffen: Dazu kann ich nur ganz klar „vielleicht“ sagen. Ich weiß es echt nicht. Im Moment bin ich mit meinem Studentenleben gut zufrieden. Es sind doch irgendwie ’ne Menge interessante Sachen an mir vorbeigegangen. Die Musik werde ich nie aufgeben. Das ist mal sicher. Aber Karriere ist was anderes, als sich abends mit ein paar Jungs in einem mit Eierkartons isolierten Keller zu treffen und für jeden gespielten Song eine Pizza zu bestellen.

Alex: Hm. Hmmm! Ich frage mich das auch manchmal, wie ich dazu stehe. Auf der einen Seite ist Steffen ein Mensch, der die Musik und auch die Bühne braucht. Und gut ist er auch. Er hat viele Fans enttäuscht. Und ich meine, ich wusste ja, von Anfang an, wer er ist und was es bedeuten würde, mit ihm zusammen zu sein. Im Moment kann ich mir aber nicht vorstellen, dass er wieder Karriere macht und dass das gut geht. Ich hätte schon sehr viel Sorge, dass er wieder in irgendeinen Sog gerät.

Aber egal, wie es kommt: Auf jeden Fall müssten die Spielregeln andere sein. Dass er offen mit sich selbst ist und dadurch auch mit mir.

Geryim, sag doch mal. Wie war denn das damals, als geschickt wurdest, um den großen Meisterassasinen zu holen? Hattest du Angst vor Sothorn? (DieSchännieh)

Geryim: Hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmpf!

Sothorn: DAS würde ich auch gern wissen.

Geryim: Hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmpf!

Sothorn: Also ja.

Geryim: Von mir aus. Ja, natürlich hatte ich Angst. Wir haben alle Angst vor dem Tod, seitdem wir nicht mehr mit dem Kopf in den Wolken schweben. Es hat aber geholfen, dass ich wusste, dass Sothorn zu dem Zeitpunkt schon Probleme mit seiner Körperbeherrschung hatte.

Sothorn: He …!

Geryim: Sagen wir einfach, dass ich genau wusste, warum ich nicht mit ihm in den Nahkampf gegangen bin.

Wir durften ein ums andere Mal mit ansehen, dass Sothorn dich manchmal zur Weißglut treibt. Gibt es Eigenschaften an ihm, die dir besonders gegen den Strich gehen und wenn ja, welche sind das? (DieSchännieh)

Geryim: Seine verflixte Gelassenheit. Die wird immer schlimmer, seitdem wir aus der Adelijar-Festung ausgezogen sind. Ehrlich gesagt: Es ist der pure Neid! Wenn sich mir das Fell sträubt und ich nicht einmal weiß, wieso, und ich ihn anschreie, schaut er mich vollkommen gelassen an. Dann möchte ich ihn windelweich schlagen. Und dass er nicht lockerlässt, ist fast genauso anstrengend. Wenn er etwas von dir will, wartet er einfach, bis er es bekommt. Er belauert einen geradezu. Und das Schlimme ist, dass ich dem Mistkerl jedes Mal nachgebe!

Gwanja hat sich an Sothorn gebunden, was aufgrund deiner Herkunft so ziemlich alles zwischen euch einfacher macht. Sie hat dir einen Gefallen getan, hast du gesagt. Doch gib’s zu, du bist auch ein bisschen eifersüchtig, dass sie nicht deine Gefährtin ist, oder? (DieSchännieh)

Geryim: Eifersucht ist nicht das richtige Wort. Ich war im ersten Moment sehr enttäuscht, allerdings auch erleichtert. Es ist schwer, seine Seele mit zwei Tieren zu teilen. Besonders, wenn es zwei so mächtige Tiere sind wie der Blauschwanzadler und der Brandlöwe. Beide sind Kreaturen, die sich nach dem Glauben meines Volks nur mit besonderen Menschen verbinden. Es wäre wahrscheinlich schlimmer gewesen, wenn ich nicht Syv, sondern ein niedriges Gefährtentier gehabt hätte. Eine Schildkröte oder ein Reh zum Beispiel. Aber er hat mich schon über andere Wargssolja erhoben. Auch noch Gwanja zu erlangen, wäre wohl zu viel des Guten gewesen.

Und Sothorn verdient sie. Ich hätte sie keinem anderen gegönnt als ihm.

Gäbe es ein prominentes Paar über das du dir vorstellen könntest eine (erfundene oder ggf. biografische) Geschichte zu schreiben? (Babsi)

Wenn ich die Erlaubnis eines prominenten Paares hätte, über es zu schreiben, könnte ich mir das theoretisch zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen. Allerdings setzt das eine ganz enge Zusammenarbeit mit diesem Paar voraus. Blind eine Geschichte erzählen und mir die Hälfte aus den Fingern saugen … das käme für mich nicht infrage. Achso, bei einem historischen Paar wäre es natürlich etwas anders.

Erfundene Geschichten über Prominente sind für mich ein No-Go. Ich weiß, dass das keine sehr populäre Meinung ist. Aber ich tue mich mit Real Person Slash sehr, sehr schwer. Für mich überschreitet das eine Grenze, die ich nicht berühren will. Da muss ich also mit einem klaren Nein antworten.

Hast du selbst ein Lieblingspairing entweder bei deinen Protas oder bei einem deiner Kollegen/innen? (Babsi)

Meine sind alle meine Lieblinge. Ich mag sie alle auf ihre Weise, mehr als das sogar. Das bedeutet nicht, dass ich sie nicht auch manchmal an die Wand klatschen möchte. Aber ich liebe sie alle gleich, wenn auch nicht an jedem Tag. 😉

Bei den Kollegen gibt es ganz viele, die ich grandios finde. Riordan und English von Josh Lanyon, Alec und Seregil von Lynn Flewelling, Darius und Lysander von Justin C. Skylark, natürlich Forlán und Iain von Dewi … Die Liste ist sehr lang, denke ich.

An Ragnar und Aiden: Gibt es etwas, was ihr in eurer Geschichte gerne anders erzählt hättet, oder im Nachhinein gerne anders erlebt hättet? (Babsi)

Aiden (ganz trocken): So ziemlich alles. Natürlich sagt man immer, dass das Leben, das man geführt hat, den Charakter bildet. Aber ehrlich, ich hätte sowohl auf meine Kindheit als auch auf manches andere gern verzichten können.

Ragnar: Auf viele Streitereien zum Beispiel. Auf böse Worte, die man gewechselt hat. Auf Reaktionen, für die man sich heute schämt.

Aiden: Ganz genau. Einfach Dinge, die einem das Leben schwer gemacht haben, statt es heller und besser zu machen. Ich wünsche mir immer noch, dass ich mich nicht manchmal ein bisschen mehr zusammengerissen hätte, um Takir nicht zu verärgern.

Ragnar: Und ich wünschte, ich hätte mir anfangs mehr Mühe gegeben, auf Aiden einzugehen. Dass ich ehrlicher zu ihm gewesen wäre. Es wäre alles leichter gewesen, wenn ich gleich am Anfang gesagt hätte, dass ich mich ziemlich allein fühle und neben einem Lustdiener auch einen Freund und Gefährten brauche. Jemandem zum Reden.

Aiden (rollt mit den Augen): Oh ja. Das hätte geholfen. Und wenn ich eher meinen Gefühlen nachgegeben hätte, wäre uns auch manches erspart geblieben.

Beide schaudern. „Oh ja …“

Wie sehr macht Ragnar sich noch Gedanken über seine Eltern und speziell über seine Mutter? (Babsi)

Ragnar: Das kommt darauf an. Unser neues Leben ist ganz schön anstrengend. Wenn man harte, körperliche Arbeit macht, zerbricht man sich nicht so oft den Kopf. Aber in den Ruhepausen denke ich oft an sie. Ich ärgere mich, dass ich nicht genauer hingesehen habe, was da eigentlich läuft. Und ich frage mich oft, ob bestimmte Dinge wirklich eingetreten wären. Oder ob es einen Weg gegeben hat, den Kurs von meinem Vater aufzuhalten. Und meine Mutter … ja, es ist die Hölle. Ich wünschte, ich hätte ihr noch einmal sagen können, was mir ihr Opfer bedeutet hat. Gott, ich hoffe jedenfalls, dass sie noch lebt und dass Takir sie anständig behandelt.


Jetzt will ich euch nicht länge auf die Folter spannen – hier die Gewinner der Bücher:

Zenjanischer Lotus - Cover groß

3. Platz: Mana

Anno Domini Cover web
2. Platz: Sarah Natusch

zerrspiegel

1. Platz: Barbara Corsten

Raik und ich gratulieren allen Gewinnern und wünschen ihnen viel Spaß mit den Büchern. Alle Gewinner melden sich bitte bei mir mit Angabe ihrer Adresse und Signierwunsch (Raik wird die Bücher für euch signieren), damit die Bücher bald auf den Weg geschickt werden können.

Alle anderen bekommen demnächst eine neue Chance – die nächste Special Week wird sich Florian Tietgen und seinen Büchern widmen – geplant Ende Mai. Stay tunded 🙂

Vielen Dank an alle Teilnehmer, Raik Thorstad für ihre Geduld und dem Cursed Verlag und dem Incubus Verlag für die Bereitstellung der Gewinne 🙂

Tokyopop Programm April – Juli 2015

Hallo in die Runde,

schon vor einer Weile hat der Mangaverlag Tokyopop seine neuen Titel angekündigt. Endlich habe ich es geschafft auch hier darüber zu berichten, immerhin hat der Verlag einige schöne Titel in petto, die sich die deutschen Mangafans schon seit einer Weile wünschen, darunter „Ten Count“ und “Konya mo nemurenai”. Ansonsten gibt es zwei Perfect Editions von Mangas, die bereits im Taschenbuchformat erschienen sind

Hier die Übersicht:

  • Bloody Mary von Akaza Samamiya – 3+ Bände ab Juni für je 6,95 €
  • Mein hübsches Ego (OT: “Nar Kiss”) von Mariko Nekono – Einzelband im April für 6,95 €
  • Ten Count von Rihito Takarai – 3+ Bände ab Mai für je 6,95 €
  • Shiny Star von Nanami – Einzelband im April für 6,95 €
  • Love Monster von Mio Junta – Einzelband im Mai für 6,95 €
  • Schlaflose Nächte (OT: “Konya mo nemurenai”) von Yamamoto Kotetsuko – 3 Bände ab Mai für je 6,95 €
  • Des Teufels Geheimnis Perfect Edition von Hinako Takanaga – Einzelband als Hardcover-Edition im Mai für 14,95 €
  • Seven Days Perfect Edition von Venio Tachibana / Rihito Takarai – 2 Bände als Hardcover-Edition ab Juli für je 14,95 €

[NEWS] QUEER gelesen – Lesefestival

Hallo in die Runde,

heute habe ich keine Rezension im Gepäck, sondern möchte gerne auf ein Projekt aufmerksam machen, das ich zur Zeit in Arbeit habe – „QUEER gelesen – Schwullesbisches Lesefestival“. Schon 2014 habe ich das erste Lesefestival in Wiesbaden organisiert, 2015 plane ich eine Fortsetzung mit mehr Autoren, mehr Sonderaktionen und mehr Spaß. Ich bin schon jetzt gespannt, wie es laufen wird und wie das Lesefestival ankommen wird.

Zu Gast werden unter anderem Jobst Mahrendorf, Chris P. Rolls, Devin Sumarno und Martin Skerhut sein. Auch Autoren lesbischer Literatur werden vor Ort sein, z.B. Julia Arden, Ingrid Pointeker und Schreiberlinge des Ylva Verlags. Als besondere Aktion ist eine Skype Lesung mit Cecil Dewi geplant, ebenso eine große Verlosungsaktion mit tollen Buchpreisen. Sprich, wenn ihr Ende Januar nichts besseres vorhabt – kommt nach Wiesbaden 🙂

Infos zum Festival findet ihr unter: www.queer-gelesen.de

In den kommenden Monaten werde ich immer mal wieder auf das Festival hinweisen.

Liebe Grüße,
Juliane

Tokyopop Programmübersicht August – November 2014

Hallo ihr Lieben,

in den letzten Tagen hat Tokyopop bereits die ersten Titel der kommenden 4 Monate angekündigt, jetzt steht endlich das komplette Programm fest. Für Boys Love Fans werden die kommenden Monate ein wahres Fest, hat der Verlag doch etliche Bonbons angekündigt, die sich die Fans seit Ewigkeiten wünschen. Darunter befinden sich immerhin 2 Artbooks, 2 Neuauflagen und einige tolle Einzelbände und Serien. Hier die komplette Übersicht:

A Foreign Love Affair Perfect Edition

Ranmaru, der Sohn eines berühmt-berüchtigten Mafia-Bosses, hat soeben auf einer Kreuzfahrt im Mittelmeer seine Frau geehelicht. Doch statt die Hochzeitsnacht mit seiner Angetrauten zu verbringen, landet er in den Armen des attraktiven Schiffskapitäns Al. Als sich die beiden auf dem italienischen Festland wiedertreffen, flammen ihre leidenschaftlichen Gefühle füreinander erneut auf.

Einzelband, im September 2014, € (D) 14,95

Ganz verschieden gleich

Die beiden attraktiven Alpha-Tiere Ozaki und Tsuburaya arbeiten in einem riesigen Konzern. Beide sind bei der Damenwelt mehr als nur begehrt und können sich vor Liebesgeständnissen kaum retten. Doch es kommt, wie es kommen muss und die beiden landen zusammen im Bett. Aber es bleibt die Frage: Wer hat hier die Oberhand und wer wird unterliegen? Der Kampf Seme gegen Seme beginnt …!

In 2 Bänden abgeschlossen, ab September 2014, € (D) 6,95

NightS

Mit No touching at all hat Kou Yoneda nicht nur die japanische Boys-Love-Szene in Aufruhr versetzt, sondern auch bei euch genau ins Schwarze getroffen! Jetzt kommt ihre vielfach gewünschte Kurzgeschichtensammlung über Yakuza, Schüler und Mechaniker.

Der Yakuza Hozumi will dem Schmuggler Karashima einen kniffligen Auftrag erteilen. Von Hozumis hübschem Gesicht überzeugt nimmt Karashima den Auftrag widerwillig an. Kugo und Usui hingegen sind Schüler und rutschen von einem Missverständnis ins nächste. Was will dieser Usui bloß von Kugo? Und dann gibt es da noch den süßen Mechaniker Seki, der verwirrende Gefühle für seinen Kollegen Takami entwickelt …

Einzelband, im August 2014, € (D) 6,95

P.B.B. Play Boy Blues

Shinobu arbeitet als Bauarbeiter, Junsuke hingegen geht in seinem Job als Host auf und trifft sich mit allen möglichen Frauen. Obwohl die beiden am jeweils anderen hängen, hüpfen sie locker durch alle Betten und tun so, als wäre alles in Ordnung. Aber schnell wird klar, dass die beiden ungleichen Männer mehr voneinander wollen als nur eine lockere Affäre. Aber kann das gut gehen …?

Bisher 4 Bände, ab September 2014, € (D) 6,95

Stupid Story Box

Alle lieben Anna Hollmanns Stupid Story und ihre bezaubernden Protagonisten Alan und Yanik! Höchste Zeit also, ihre Boys-Love-Hitserie zu veredeln – und zwar in einer hochwertigen Hardcover-Ausgabe im schicken Sammelschuber! Ein echtes Liebhaberstück!

Box, im August 2014, € (D) 29,95 

Stupid Story Gallery

Ein besonderes Highlight und die Erfüllung aller Wünsche von Annas Fans ist die komplett neue Geschichte, in der wir endlich erfahren, was aus Alan und Yanik nach der Serie wurde. Das Artbook ist ein Muss für alle, die sich ein Wiedersehen mit den beiden gewünscht haben!

Einzelband, im Oktober 2014, € (D) 24,95

Totally Captivated

Ewon war seinem Freund Jiho mal wieder untreu und bekommt den Laufpass. Doch seine Pechsträhne reißt nicht ab: Nicht nur hat Jiho bald einen neuen Freund, dieser will ihn auch noch für seinen Betrug bestrafen und Ewon als Mädchen für alles für sich arbeiten lassen. Ewon nimmt den Job an, denn Mookyul, Jihos Neuer, sieht einfach umwerfend gut aus! Als Ewon dann aber feststellen muss, dass sein neuer Boss bei der Mafia arbeitet, ist das Chaos perfekt!

Bisher 6 Bände, ab August 2014, € (D) 6,95

Unter deinem Schirm

Keisuke geht auf die Highschool und lebt ein sehr langweiliges Leben. Mit Mädchen hat er einfach kein Glück, denn ständig wird er von ihnen verlassen. Als er eines Abends vor dem Regen Schutz sucht, trifft er auf den grimmigen Yugi. Die beiden freunden sich an und verbringen immer mehr Zeit miteinander. Allerdings scheint Yugi ein merkwürdiges, intimes Verhältnis zu einem seiner männlichen Freunde zu haben. Keisuke ist schockiert – und gleichzeitig sehr eifersüchtig …

Einzelband, im Oktober 2014, € (D) 6,95

Verliebter Tyrann – Artbook

Der Band widmet sich Hinako Takanagas Hit-Manga Verliebter Tyrann und enthält wunderschöne Illustrationen, filigrane Aquarelle und bezaubert mit erotischen Einblicken in das Leben von Tetsuhiro und Soichi. Außerdem bietet das Artbook ein ausführliches Interview, viele private Fotos der Zeichnerin und einen bisher unveröffentlichten Bonus-Manga!

Einzelband, im November 2014, € (D) 24,95

EMA Winterprogramm 2014/2015

Vollkommen überraschend hat EMA bereits jetzt die Titel ihre Winterprogramms 2014/2015 angekündigt. Dieses Mal gestaltet der Verlag sein Programm deutlich ausgewogener, was zur Folge hat, dass gerade im Boys Love Bereich nur wenige Ankündigungen erfolgt sind, bei Girls Love stehen leider keine neuen Mangas auf dem Programm.
Dafür dürfen sich die Fans endlich auf die Mangareihe „NO. 6“ von Atsuko Asano & Hinoki Kino freuen, die zwar unter Sci-Fi / Fantasy läuft, aber durchaus einige leichte Shonen – Ai Andeutungen hat. Auf Like a Dream wurde vor einiger Zeit der 11-teilige Anime vorgestellt, der 2011 in Japan ausgestrahlt wurde.

Hier die eine Übersicht aller angekündigten Mangas:

Boys Love
– NO. 6 von Atsuko Asano & Hinoki Kino – 9 Bände ab Oktober für je 6,50 €
– Wonderland Date (OT: Fushigi no Kuni de Aimashou) von Ryo Takagi – Einzelband im Dezember für 7,50 €
Wonderland Love (OT: Fushigi no Kuni de Koishiyou) von Ryo Takagi – Einzelband im März für 7,50 €
– Lass es uns tun (OT: Himananode Hajimetemimasu) von Aya Sakyou – Einzelband im Januar für 7,50 €

Man darf gespannt sein, was die anderen Verlage in petto haben, insbesondere da die Fans noch auf die 4-monatige Übersicht von Tokyopop warten.

Like a Dream wird 13 Jahre alt!

hp

Hallo in die Runde,

heute habe ich keine neue Rezension auf Lager, auch wenn es noch einige gibt, die geschrieben, aber noch nicht online gestellt sind. Stattdessen will ich den heutigen Eintrag nutzen, um den Geburtstag von Like a Dream zu feiern. 13 Jahre sind seit vergangen, seitdem ich die allererste Homepage online gestellt habe, 13 Jahre, in denen sich die ehemals reine Manga/Anime Seite zu dem entwickelt hat, was ihr jetzt kennt. Page und (seit neustem auch) Blog widmen sich nicht nur der japanischen Comickultur sprich Yaoi / Shonen-Ai und Yuri / Shojo-Ai, sondern auch Filmen, Büchern, der allgemeinen Szene und der queeren Kultur. Das wird auch in den kommenden Jahren so weitergehen, denn fest steht:

Ich werde nicht aufhören! Es wird auch weiterhin Rezensionen zu schwulen und lesbischen Büchern und Filmen von mir geben, zunächst auf meinem Blog, später auf der Portalseite Like a Dream (je nachdem, wann ich dazu komme die Seite zu aktualisieren). Ich hoffe, ihr bleibt mir treu – immerhin gibt es immer mehr Blogger, das Netz wird immer schnelllebiger und es fällt schwer up-to-date zu bleiben.

Egal wie – wir lesen uns auch in Zukunft.

Liebe Grüße,
Juliane