Archiv der Kategorie: Anthologie

[ANTHOLOGIE] Sein schönster Sommer von Jana Walther (Hrsg)

Autoren: Elisa Schwarz, Paul Senftenberg, Justin C. Skylark, Carmilla DeWinter, Levi Frost, Lena M. Brand, Dima von Seelenburg, Björn Petrov, Kai Brodersen und J. Walther
Taschenbuch:  348 Seiten
ISBN: 978-1974325238
Preis: 4,49 EUR (eBook) / 10,90 EUR (Taschenbuch)
Bestellen: Amazon

Inhalt:
Sommer – was gibt es schöneres, als die heiße Jahreszeit mit einer queeren Anthologie zu würdigen und die Atmosphäre von Hitze, Sonne, Strand und Meer mir verschiedenen Kurzgeschichten einzufangen. Sei es nun die erste Liebe oder lockere Urlaubsflirts, leicht fantastisch angehauchte Geschichten oder solche, die zum Nachdenken anregen – der Herausgeberin ist eine tolle Sammlung gelungen. Folgende Geschichten und Autoren sind vertreten:

Elisa Schwarz – Sommer am See
Levi Frost – Zwei in einem Boot
Justin C. Skylark – Zwei Zelte
Kai Brodersen – Sein schönster Sommer
Lena M. Brand – Wenn er tanzen will
J. Walther – Der Garten
Björn Petrov – Bloody summer
Dima von Seelenburg – Sommer 96
Carmilla DeWinter – Treffpunkt Siegessäule
Paul Senftenberg – Lakeview Summer

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[LIKE A DREAM] Vorstellung Elisa Schwarz

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Hallo in die Runde,

die letzte Autorenvorstellung liegt fast 6 Monate zurück, dennoch hat die liebe Elisa Schwarz sich daran gemacht die 15 Fragen rund um sich, ihre Geschichte und Romane zu beantworten 🙂

Erzähl ein bisschen was über dich. Wo kommst du her? Was für Hobbys hast du? Schreibst du Hauptberuflich oder hast du einen „Brot-Job“?
Ich lebe mit meiner Familie und zwei Kaninchen im wunderschönen Rhein-Main-Gebiet. Mein Hobby, vor allem zum Abschalten vom Alltag, ist natürlich das Schreiben, aber auch lesen, Radfahren und schwimmen gehen gehören zu meinen Freizeitaktivitäten – kurz: viel Zeit mit den Kids verbringen. Was die weiterführende Frage direkt mit beantwortet: Schreiben ist mein Ausgleich von all dem Drumherum. Wenn ich schreibe, kann ich in andere Welten abtauchen, meine Familie kurz mal ausklinken, meinen Brotjob, Job sein lassen …

Was hat dich dazu gebracht mit dem Schreiben anzufangen?
Ich schreibe schon sehr, sehr lange. Aber nur für mich. Irgendwann habe ich den Mut gefasst, eine meiner Geschichten auf einer öffentlichen Plattform hochzuladen, von dort war der Weg zum Verlag – durch Zuspruch meiner Leser – gar nicht mehr weit. Schreiben war schon immer eine Leidenschaft von mir. Es war nötig, das, was sich in meinem Kopf abspielte, zu jeder Zeit auf Papier zu bringen, sonst hätte mir womöglich irgendwann der Schädel gequalmt. Gedanken müssen frei sein, damit sich neue festsetzen können. Angefangen hat das mit Liebes-Gedichten in der Schulzeit.

Was bedeutet das Schreiben für dich?
Abtauchen in andere Welten. Probleme wälzen und bewältigen. Erste Liebe immer wieder neu zu definieren. Zeit und Raum vergessen. Fantasie-Figuren zum Leben erwecken. Charakteren liebevolle oder auch grausame Züge verpassen, jedem ein eigenes Gesicht verleihen, einen eigenen Willen einhauchen, Ecken und Kanten angedeihen lassen – erst durch all dies werden sie realistisch in meinem Kopf. Ich forme sie, lasse sie sich entwickeln, ich gebe ihnen eine Vergangenheit und bin gespannt, was ihre Zukunft bringt.

Dein Beitrag für die Anthologie ist die Geschichte „Träume für Finn“. Wie bist du auf diese Geschichte gekommen, bzw. was hat dich dazu bewogen gerade diese Geschichte zu schreiben?
Ich war noch nie in Irland – möglicherweise ist das der Grund, weshalb ich immer wieder mit dem Gedanken um die Insel spiele. Einen kompletten Roman getraue ich mich nicht zu schreiben, da ich zu wenige Kenntnisse über Irland besitze. Daher ist „Träume für Finn“ meine erste Kurzgeschichte gewesen, die dort angesiedelt wurde, aber nicht die einzige geblieben. Die zweite schlummert noch unveröffentlicht auf meiner Festplatte – und hat leider kein Happy End. Wieso einer meiner Charaktere bisexuell und der andere asexuell geworden ist? Nun, weil ich in Kurzgeschichten gern probiere, teste, schaue, wie ich mit Themen zurechtkomme und gerade das Thema Asexualität ist für mich unglaublich faszinierend. Es wird sicher nicht die letzte Geschichte rund um das Thema aus meiner Feder gewesen sein. Sagen wir mal so: Das Thema und ich, wir haben uns in „Träume für Finn“ beschnuppert und gefunden.

Was hast du neben „Träume für Finn“ noch für Projekte oder Veröffentlichungen?
Projekte habe ich unendlich viele. Zu viele. Daher weiß ich gerade nicht, an was ich zuerst weiterarbeiten soll. An Veröffentlichungen gibt es nun, seit Juni 2017, drei Romane von mir, sowie in naher Zukunft die dritte Veröffentlichung in einer Anthologie. Wobei die Herzfrequenz-Reihe gemeinsam mit der Kollegin Lena M. Brand am Entstehen ist, Volume 1 ist bereits erschienen, es werden mindestens zwei weitere Romane folgen. Das Zusammenschreiben ist – war – eine weitere positive Erfahrung auf dem schreiberischen Pfad, die ich nicht missen will, die ich vermutlich aber auch erst mal, im Anschluss, nicht fortsetzen will. Denn mir fehlt die Zeit für eigene Projekte schon sehr.

Hast du einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Person, die dir als Muse dienen? Woher bekommst du deine Ideen?
Ideen kommen immer Alltag – Szenen, die ich während des Autofahrens oder Spazierengehens beobachte, spinnen sich in meinem Kopf weiter und daraus entstehen oft ganze Geschichten. Das Niederschreiben ist dann eher das Problem – mangels Zeit.

Welche Herangehensweise bevorzugst du bei deinen Geschichten?
Ganz unterschiedlich. Wenn es eine Geschichte mit viel Tiefgang wird, brauche ich einen Plot, denn sonst brechen die Figuren aus ihrem Handlungsrahmen heraus, weil ich sie in Richtung positivem Ausgang schubsen würde. Auch das Gemeinschaftsprojekt funktioniert nicht ohne vorhergehendes, durchgängiges plotten. Andere Geschichten sind in meinem Kopf, werden runtergeschrieben und alles läuft gut. Allerdings würde ich eine Geschichte nie veröffentlichen, ohne mehrere Testleser um Meinung gefragt zu haben, ohne ein anständiges Lektorat und letztes Korrektorat darüber laufen zu lassen. Das gehört für mich beim Schreiben dazu, wie anständiges Recherchieren und Reflektieren des eigenen Geschriebenen.

Gibt es etwas, dass dir beim Schreiben besonders schwer fällt?
Nein, eigentlich nicht. Wenn ich mich hineinfühlen kann, worauf ich stets achte, kann ich eigentlich jede Szene schreiben.

Schreibst du mit Musik oder anderen Geräuschkulissen im Hintergrund oder brauchst du dazu absolute Ruhe?
Ich liebe die Ruhe. Geräuschkulisse habe ich tagtäglich genug um mich herum.

Lässt du dich auch von anderen Autoren inspirieren?
Inspiration hole ich mir von sämtlichen Seiten. Romane, Sachbücher, in Gesprächen, im Netz. Wie ich es gerade benötige. Eine Non-Plus-Ultra Quelle gibt es für mich nicht. Dafür aber eine ganz besondere Freundschaft, aus der ich unglaublich viel Input ziehen darf.

In welchem Genre würdest du dich gerne einmal als Autor versuchen?
Kinderbücher – ich spiele schon lange mit dem Gedanken, hier ins queere Genre einzusteigen, denn ich finde Offenheit gegenüber allem Fremden und Außergewöhnlichem schon in der Kindheit sehr wichtig. Meine Kinder wachsen mit dem Thema auf und es schadet ihnen nicht *lach*

Wie würde für dich ein perfekter (Schreib)Tag aussehen?
Allein sein! Das ist das Wichtigste. Ruhe und Kaffee, mitunter gutes Wetter, zum draußen Schreiben 🙂 Sehr einfach zufriedenzustellen eben.

Was sagen deine Familie / deine Freunde zu deiner Autorentätigkeit?
Sie sind stolz auf mich! Das reicht, um mich wohl zu fühlen. Ich kann offen reden, über das, was ich denke – mehr erwarte ich nicht.

Was würdest du jemanden mit auf den Weg geben, der ebenfalls mit dem Schreiben anfangen möchte?
Sich nicht scheuen, Hilfe einzufordern. Bei Lesern, bei Autoren, bei Freunden, in Foren. Ratschläge reflektieren und mitunter umsetzen. Denn Erfahrung kommt erst im Laufe des Schreibprozesses. Mitunter muss man einige Bücher geschrieben haben, bevor man merkt, dass sich der Stil immer weiter verfeinert und ändert.

Das Thema der Anthologie ist ja „Träume, Hoffnungen und Wünsche“. Wie sieht es denn damit bei dir aus? Was sind deine Träume, Hoffnungen und Wünsche?
Meine Träume, Hoffnungen und Wünsche haben nichts mit dem Schreiben zu tun, sondern sind privat und eher familiär begründet, daher möchte ich darauf nicht eingehen.


Vielen Dank an Elisa für die ausführlichen Antworten – vielleicht erfahrt ihr demnächst ja noch mehr zu den Autor*innen, die sich bisher noch nicht geäußert haben.

Liebe Grüße,
Juliane

[LIKE A DREAM] Informationen und Aktionen

Hallo ihr Lieben,

wir die meisten vielleicht schon wissen, ist die erste Auktion vorüber und blieb bei einem Gebot von 61,-€ stehen – ein tolles Ergebnis, wie ich finde. Da ich angekündigt habe, das Geld zu verdoppeln und die Höchstbietende Bianca Nias (die ebenfalls in der Anthologie vertreten ist) den Betrag großzügig aufgerundet hat, kamen insgesamt 150,-€ zugunsten der verfolgten Männern in Tschetschenien zusammen! Das Geld ist bereits als Spende bei „Enough is Enough“ eingetrudelt und wird hoffentlich bald an die entsprechenden russischen Vereine ausgeschüttet. Hier zumindest mein Spendenbeleg – Biancas liegt mir ebenfalls vor 🙂

An dieser Stelle vielen Dank an Bianca Nias, die sage und schreibe 89,-€ für das Paket gespendet hat und dieses nun auf ihrer Facebook Seite verlost, damit es den Lesern zugute kommt. Wer noch immer an dem bunten Paket interessiert ist, sollte sein Glück bei ihr versuchen – vielleicht gehört euch schon bald die Anthologie inkl. Beutel:

Gewinnspiel

Auch sonst gibt es bezüglich der signierten Ausgaben der Anthologie etwas Positives zu vermelden – die Gewinnerin der Geburtstagsgewinnspiels, Melanie Hellmann, hat sich nämlich entschieden ihren Gewinn von uns ebenfalls zugunsten der Spendenaktion „Tschetschenien“ versteigern zu lassen. Aus diesem Grund wird es ihren Gewinn in der kommenden Woche ebenfalls auf eBay zu ersteigern geben – welche Gimmicks dabei sein werden, prüfen wir gerade – wir wollen ein weiteres tolles Paket für euch schnüren.

Eine weitere Neuigkeit gibt es dennoch zu verkünden – getreu dem Motto „Nach der Lesung, ist vor der Lesung“ findet am 24. Mai 2017 eine weitere Anthologielesung statt. Dieses Mal dürfen wir im Rahmen des Vorprogramm des Wiesbadener CSD in der Coffeebar Anderswo im Wiesbadener Westend lesen. Die Lesung startet um 19:30 Uhr, Einlass ist ab 19:00 Uhr. Insgesamt werden 4 Autoren mit von der Partie sein:

  • Tanja Meurer
  • Jannis Plastargias
  • Anna Maske
  • Juliane Seidel

Solltet ihr aus Wiesbaden oder aus der Nähe kommen, schaut vorbei – wir würden uns freuen. Ansonsten haben wir die Anthologie natürlich auch auf dem Wiesbadener CSD am 03.06.2017 am Stand von QUEER gelesen im Gepäck.

Beste Grüße,
Juliane

[LIKE A DREAM] Gewinnspiel Auswertung

Hallo ihr Lieben,

lange musstet ihr auf die Auswertung des Gewinnspiel warten, was an meinem Osterurlaub und QUEER gelesen 2017 lag. Jetzt kann ich aber endlich die Gewinnerin der komplett signierten Ausgabe verkünden, die ich mit meinem „Dice-of-Doom“ ausgewürfelt habe. Insgesamt haben (leider) nur 5 Teilnehmer mitgemacht, weswegen ich jedem ab Platz 2 ein eBook im Wunschformat zukommen lassen möchte. Bitte meldet euch via Mail bei mir (Koriko@gmx.de).

Nun aber zur Gewinnerin der begehrten, seltenen Anthologie:

Herzlichen Glückwunsch, Melanie. Bitte melde dich mit Angabe deiner Adresse bei mir 🙂

Alle anderen haben die Möglichkeit eine signierte Ausgabe inklusive verschiedener Gimmicks (u.a. von 20 Autoren signierter Stoffbeutel von Samenature) bei eBay für einen guten Zweck zu ersteigern. Sämtliche Einnahmen kommen der Spendenaktion „Tschetschenien“ zugute, um Homosexuellen bei ihrer Flucht vor Folter, Verfolgung und Ermordung zu unterstützen.

Liebe Grüße,
Juliane

[LIKE A DREAM] Auktion zugunsten Spendenaktion „Tschetschenien“

Hallo ihr Lieben,

um ebenfalls etwas zugunsten Homosexueller in Tschetschenien zu tun (ich denke, jedem ist zu Ohren gekommen, welche unmenschlichen Dinge sich dort ereignen), haben sich die Autoren der Anthologie und die Bar jeder Sicht entschlossen, eine komplett signierte Ausgabe der „Like a Dream“- Anthologie sowie einen von 20 Autoren signierten Stoffbeutel (danke an Sarah Natusch für die tolle Spende) inkl. Gimmicks zu versteigern. Sämtliche Einnahmen kommen der Spendenaktion „Tschetschenien“ von Enough is Enough zugute.

Wir sind gespannt und freuen uns auf eure Gebote, denn jeder Cent zählt, um die Menschen dabei zu unterstützen vor Verfolgung, Folter und Mord zu fliehen.

EBAY

Folgendes ist enthalten:

  • Anthologie „Like a Dream“, signiert von: Tanja Meurer, Florian Tietgen, Bianca Nias, Elisa Schwarz, Laurent Bach, Leann Porter, Sabrina Železný, Jobst Mahrenholz, Karo Stein, Thomas Pregel, Alexa Lor, Chris P. Rolls, Anna Maske, Savannah Lichtenwald, Jannis Plastargias, Juliane Seidel und der Cover-Designerin Casandra Krammer
  • Stoffbeutel signiert von Svea Lundberg, Bianca Nias, Anna Maske, Juliane Seidel, Carmilla DeWinter, Sara Pearson, Juan Santiago, Tanja Meurer, Julian Mars, Leann Porter, Jona Dreyer, Serena C. Evans, Henrike Lang, Conny Reinhard, Irina Theisen, Tanja Meurer, Serena C. Evans, Corinna Behrens
  • Gimmicks (Flyer, Kugelschreiber, Lesezeichen, Buttons), teils signiert

Bitte unterstützt uns, ob durch Gebot , oder indem ihr Freunde auf die Auktion aufmerksam macht.

PS: Die Gewinner der Geburtstagsgewinnspiels werden morgen bekanntgegeben – habt nur noch ein wenig Geduld 🙂

[ANTHOLOGIE] Unicorns don’t swim von Antje Wagner

Herausgeberin: Antje Wagner
Taschenbuch: 256 Seiten
ISBN: 978-3932338823
Preis: 14,90 EUR (Taschenbuch)
Bestellen: Amazon

Inhalt:
Herausgeberin Antje Wagner hat 20 Geschichten von 16 unterschiedlichen Autorinnen gesammelt und in dem im Aviva Verlag erschienenen Erzählband „Unicorns don’t swim“ vereint. Egal ob realistisch oder fantastisch, lockerleicht oder dramatisch – es geht um Mädchen, die mit ihrer Art und ihren Gedanken aus den typischen Geschlechterrollen herausfallen. In der Anthologie geht es ums Anderssein, Que(e)rdenken und Sich-Selbst-Entdecken, das Brechen von Konventionen und dem Schubladendenken der Gesellschaft. Und so abwechslungsreich die Geschichten auch sind, sie haben eine Botschaft, die sich wie ein roter Faden durch sämtliche Geschichte zieht – das Mädchen nicht immer den üblichen Klischees entsprechen müssen, sondern wesentlich vielseitiger und individueller sein können und dürfen.

Eigene Meinung:
Der Erzählband „Unicorns don’t swim“ erschien 2016 im Aviva Verlag unter der Schirmherrschaft der mehrfach ausgezeichneten Jugendbuch-Autorin Antje Wagner, von der zwei Kurzgeschichten stammen. Auch andere bekanntere Jugendbuchautorinnen wie Vera Kissel lassen es sich nicht nehmen, sich mit einer Geschichte zu beteiligen, ebenso Autorinnen, die mit ihren lesbischen Romanen auf sich aufmerksam gemacht haben. Für viele ist die Veröffentlichung in „Unicorns don’t swim“ jedoch der erste Schritt in die Öffentlichkeit.

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[ANKÜNDIGUNG] QUEER gelesen und Anthologie-Lesung

Hallo in die Runde,

in knapp zwei Wochen ist es wieder soweit – QUEER gelesen findet in der Bar jeder Sicht in Mainz statt. Wir haben für euch ein tolles Programm auf die Beine gestellt und hoffen sehr, dass ihr Zeit findet vom 21.04. – 23.04. mit dabei zu sein. Euch erwartet eine bunte Mischung aus humorvollen, dramatischen Alltagsgeschichten; fantastischen, märchenhaften Stoffen, sowie Krimis und Thrillern. Zu Gast sind Autoren aus ganz Deutschland, u.a. der Berliner Autor Julian Mars, der aus seinem Jugendbuch „Jetzt sind wir jung“ liest, Henrike Lang, die ihren Episodenroman „Bettenroulette“ vorstellen wird, und Carmilla DeWinter, die den Zuhörer mit ihrem Buch „Albenerbe“ in fantastische Welten entführt.

Zur Auftaktveranstaltung am Freitag, den 21. April, steht eine Lesung der Benefiz-Anthologie „Like a Dream“ auf dem Plan, zu der Autor*innen aus dem Rhein/Main-Gebiet erwartet werden. Dabei werden folgende Autoren zu Gast sein und auch ihre eigenen Bücher mit dabei haben:

  • Bianca Nias
  • Savannah Lichtenwald
  • Leann Porter
  • Tanja Meurer
  • Anna Maske
  • Juliane Seidel

Unterstützt wird das Festival von verschiedenen Verlagen, der Bar jeder Sicht und dem Novum Hotel Wiesbaden. Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei, Spenden sind jedoch gern gesehen.

Das komplette Programm findet ihr hier, einen Programmflyer im PDF-Format könnt ihr euch ebenfalls online anschauen: Programmheft (6,9 MB)

Wir freuen uns auf euch und hoffen euch zahlreich in Mainz anzutreffen. Lasst euch die Chance nicht entgehen, Autorn der Benefizanthologie zu treffen und in die Texte hineinzuschnuppern 🙂

Liebe Grüße,
Juliane

[LIKE A DREAM] Gewinnspiel

Hallo ihr Lieben,

heute vor 16 Jahren ging „Like a Dream“ online – wie die meisten wissen, war es damals noch kein Blog, sondern eine stinknormale Homepage. Über die Hintergründe zu „Like a Dream“ habe ich letztes Jahr einen Monat lang ausführlich berichtet (von der Entstehung des Blogs, über meine Art Kritiken zu schreiben, bis hin zu Sonderaktionen und Gewinnspielen): Bloggeburtstag – 15 Jahre Like a Dream.

Eines der größten und aufwendigsten Projekte war das Erscheinen der Benefizanthologie „Like a Dream“ im Oktober 2016. Fünfzehn Autoren konnte ich für die Jubiläumsanthologie gewinnen, fünfzehn tolle Geschichten zum Thema „Wünsche, Träume, Hoffnungen“ wurden eingereicht und fanden Platz in einem Büchlein, das mehr als ein Herzprojekt für mich geworden ist. In den letzten Monaten habe ich die Anthologie und die teilnehmenden Autoren ausführlich hier vorgestellt – ich denke jeder weiß, um was es hier geht 🙂

Anlässlich des 16. Geburtstages verlose ich heute ein komplett signiertes Exemplar von „Like a Dream“! Alle 16 Autoren und die Coverdesignerin Casandra Krammer haben sich in dem Taschenbuch verewigt – sprich 17 Unterschriften sind auf der Schmutzseite zu finden. Das Gewinnspiel läuft bis zum 16.04.2017 – sprich bis zum Ostersonntag. Und damit auch der Osterhase noch etwas zu tun bekommt, werfe ich noch 3 eBooks der Anthologie mit in den Lostopf 🙂

Preise:
1. Platz: signiertes Taschenbuch + Gimmicks
2. bis 4. Platz: eBook im Wunschformat

Ihr wollt das Schmuckstück gewinnen? Dann müsst ihr ein wenig kreativ werden und hier in den Kommentaren etwas zu zu „Like a Dream“ sagen – ob zum Blog oder zur Antho, zu mir oder den Autoren der Benefizanthologie – das bleibt allein euch überlassen. Überrascht mich/uns mit Kommentaren, Regenbogen-Bildern oder sogar selbstverfassten Texten. Wir sind gespannt und freuen uns darauf.

 

Allen Teilnehmern viel Glück ❤

Liebe Grüße,
Juliane

[LIKE A DREAM] Ankündigung Gewinnspiel

Hallo ihr Lieben,

in einigen Tagen wird mein Blog 16 Jahre alt und um das kleine Jubiläum gebührend zu feiern (keine Sorge, ich plane dieses Mal keine große Geburtstagsaktion) und die erste vollständig signierte Ausgabe der Jubiläumsanthologie endlich an den ersten Leser zu bringen, will ich schon jetzt auf das Gewinnspiel hinweisen, das euch am Mittwoch, den 29.03.2017 erwartet – dann wird hier exklusiv ein Taschenbuch von „Like a Dream“ verlost, das von allen Autoren UND von der Coverdesignerin Casandra Krammer signiert wurde. Haltet also die Augen offen und überlegt euch schon mal, was ihr Kreatives zu „Like a Dream“ sagen wollt – ob zum Blog oder zur Antho, zu mir oder den Autoren der Benefizanthologie – überrascht mich/uns mit Kommentaren, Bildern und Texten. Wir sind gespannt.

Wir sehen uns am Mittwoch 🙂

Liebe Grüße,
Juliane

[KURZROMAN] Golden Feather von Serena C. Evans

Autor: Serena C. Evans
eBook: 77 Seiten
ASIN: B01C7IVZ5Q
Preis: 1,99 EUR (eBook)
Bestellen: Amazon

Story:
Im Nachtclub „Golden Feather“ erwachen die 20er Jahre jede Nacht zum Leben, was Gäste jeglicher Couleur anzieht – Fans des vergangenen Zeitalters und der offenherzigen Musik, queere Gäste und Liebhaber ungewöhnlicher Szenebars. So stolpert die unbedarfte Josephine eher zufällig in den Club und findet in der attraktiven, extrovertierten Sängerin Erin ihre erste große Liebe, was zu Beginn eher für Probleme als für ein Happy-End sorgt. Auch die taffe Barfrau Payton kommt im Club der jungen Alison näher, die sich dazu breitschlagen lässt, Payton Klavierunterricht zu geben. Selbst Sasha, die Besitzerin des Clubs und ein waschechter Workaholic hat die Chance auf das große Glück mit ihrer neuen Assistentin Yuna, was ihr jedoch einiges abverlangt, denn Sasha bleibt lieber unverbindlich, als sich auf Beziehungen einzulassen …

Eigene Meinung:
Mit „Golden Feather: Zeitreise ins Glück“ legt Serena C. Evans drei lesbischen Kurzgeschichten vor, die vor allem im gleichnamigen Club spielen und fast sie zu einem gut 80-seitigen Büchlein zusammen, das perfekt für Zwischendurch ist. Die Autorin ist im queeren Bereich keine Unbekannte – sie veröffentlicht sowohl im Gay als auch im Lesbian Romance Genre, was eher selten ist. Ihr Debüt im lesbischen Bereich („Heldinnen küssen besser“) erschien beim Main Verlag, ansonsten ist die Autorin eher im Selfpublishing unterwegs.

Die drei Geschichten sind unterhaltsam und bieten dem Leser sechs unterschiedliche Frauen, die allesamt mit ihren Leben zu kämpfen haben. Sehr schön ist die Tatsache, dass man den Charakteren immer wieder begegnet, selbst wenn der Fokus einer Kurzgeschichte auf einem anderen Pärchen liegt. So erfährt man mehr über die anderen Figuren und weiß, wie es mit ihnen weitergeht. Ein wenig schade ist es trotzdem, dass die Geschichten so kurz sind, denn die einzelnen Charaktere und Ereignisse bieten durchaus Luft für mehr – gerade über die Hintergründe des Nachtclubs und die unterschiedlichen Gäste hätte man gerne mehr erfahren. Hier wäre Potenzial für eine Fortsetzung im Episodenstil, denn in dem Club dürfte sich mehr ereignen, als dass was die Autorin bisher offenbart hat. So muss man sich leider recht schnell von den sympathischen Frauen und dem „Golden Feather“ verabschieden, sobald man die Kurzgeschichten ausgelesen hat.

Die Charaktere sind allesamt sympathisch – sei es die taffe Payton, die überdrehte Erin oder die arbeitssüchtige Sasha. Sie und ihre Partnerinnen wirken sehr lebendig und gut nachvollziehbar. Mitunter sind sie ein wenig stereotyp, gerade was die Zusammensatzung der Pärchen anbelangt (man weiß im Grunde schon vorher, wie die jeweiligen Partner sein werden, da sie sich immer als das Gegenteil der Protagonistin entpuppen). Dennoch machen die Kurzgeschichten Spaß und entführen den Leser auf angenehme Art und Weise in das schillernde Leben des Nachtclubs.

Stilistisch gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden – Serena C. Evans hat einen schönen Schreibstil, der sich gut zum Thema und den Geschichten passt. Auch der Club und das pulsierende Nachtleben sind gut beschrieben, wenngleich es gerne etwas mehr hätte sein dürfen, um die Atmosphäre noch lebhafter und greifbarer zu gestalten.

Fazit:
„Golden Feather“ von Serena C. Evans ist eine gelungene Kurzgeschichtensammlung für Zwischendurch, die durch angenehmen Charaktere, die tolle, atmosphärische Welt des Nachtclubs und den angenehm lesbaren Schreibstil der Autorin besticht. Der Fokus liegt eindeutig auf der Liebe zwischen den unterschiedlichen Frauen, was ganz besonders Leser begeistern dürfte, die auf der Suche nach gut geschriebenen, lesbischen Liebesgeschichten sind. Wer in die Welt der 20er Jahre eintauchen will, ohne zu einem historischen Roman zu greifen, kommt ebenfalls auf seine Kosten – „Golden Feather“ lohnt sich und macht Lust auf mehr.

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