Archiv für den Monat März 2016

[ROMAN] Frostbiss von Julia Mayer


Autor: Julia Mayer
Taschenbuch:  314 Seiten
ISBN: 978-1508411185
Preis: 1,99 EUR (eBook) | 7,99 EUR (Taschenbuch)
Bestellen: Amazon

Story:
Auf die meisten Schüler wirkt Philippa, Neuzugang der Klasse, unnahbar, kalt und eigenbrötlerisch. Auch Dörte kann nur wenig mit dem scheuen Mädchen anfangen und hat im Grunde kein Interesse daran ihre neue Mitschülerin näher kennenzulernen. Das ändert sich jedoch, als sie mit Philippa in ein gemeinsames Kunstprojekt gesteckt wird und ihre Partnerin näher kennenlernt. Aus der anfänglichen Faszination wird zunächst Freundschaft, schließlich sogar mehr. Dörte muss sich selbst eingestehen, lesbisch zu sein, eine Sache, die sie zutiefst verstört. Dennoch entschließt sie sich es mit Philippa zu versuchen und die beiden werden ein Paar. Damit müssen sie sich jedoch auch einem Haufen neuer Probleme stellen: Coming-Out, Anfeindungen, Beziehungskrisen und die Unsicherheit, wie es mit ihnen nach ihrem Abitur weitergehen soll …

Eigene Meinung:
„Frostbiss“ ist der erste lesbische Liebesroman der Autorin Julia Mayer, die vorwiegend fantastische Jugendbücher und düstere Dystopien veröffentlicht hat. Mit dem vorliegenden Roman wagt sie sich an eine realistische Geschichte mit lesbischen Charakteren.

Alles in allem legt die Autorin eine sehr authentische, nachvollziehbare Geschichte vor, die sich jedoch hin und wieder etwas schleppend liest. Man lernt Dörte in ihrem letzten Schuljahr vor dem Abschluss kennen und begleitet sie bei ihren ersten Schritten hinsichtlich Liebe und Beziehung. In diesem Zusammenhang erfährt man mehr von ihrer Familie, ihren Freunden und ihrem Leben, ebenso von Philippa, die sich stark von Dörte unterscheidet. Insgesamt umfasst die Geschichte gut zwei Jahre, so dass es immer wieder Sprünge in der Handlung gibt, da man die Entwicklung der Figuren über eine längere Zeit mitverfolgt. Das hat den Nachteil, dass man sich nur teilweise mit den Charakteren identifizieren kann. Man fühlt sich immer ein wenig außen vorgelassen, denn es fällt schwer eine Bindung zu Dörte aufzubauen.
Nichtsdestotrotz ist es angenehm, dass Julia Mayer die Beziehung zwischen Dörte und Philippa in sehr ruhigen, ernsten Tönen beschreibt und auf kitschige Elemente verzichtet. So sind die beiden zwar ineinander verliebt, doch es wird nichts überdramatisiert oder verkitscht. Stattdessen bringt die Autorin ernste Themen zur Sprache, wie das Coming-Out, das Mobbing der Mitschüler und das Unverständnis von Freunden und Familie hinsichtlich der Liebe zwischen zwei jungen Frauen. Ein wenig mehr Tiefgang gerade bei den angesprochenen Problemthemen hätte der Geschichte allerdings gut getan. So plätschert „Frostbiss“ leider einen Teil der Zeit ereignislos vor sich hin. Es passiert wenig Fesselndes, denn auch wenn es sich bei dem Roman um ein Jugendbuch handelt, so hätte man es deutlich spannender und dramatischer umsetzen können, um den Leser die knapp 400 Seiten bei der Stange zu halten. Das fällt ganz besonders am Ende auf, wo Dörtes Auslandsaufenthalt in Kanada nur in Mailform zusammengefasst wird. Hier hat der Leser keinerlei Bindung mehr zu ihr, da man nichts davon miterlebt, sondern nur zusammengefasst erzählt bekommt.

Ein Manko sind auch die Charaktere – das Buch mag zwar aus Dörtes‘ Perspektive geschrieben sein, doch man kann sich nur schwer mit ihr identifizieren. Sie wirkt zumeist unnahbar, aber nicht ganz so kalt und emotionslos wie Philippa. Mit ihr hat man im Laufe der Zeit noch größere Probleme, denn sie scheint fast keine Gefühle zu haben und Dörtes Liebe nur halbherzig zu erwidern. Im Gegenzug zu den beiden Protagonisten kann sich Leser mit den meisten Nebenfiguren anfreunden – gerade die Familien der beiden Mädchen sind sympathisch, ebenso Dörtes Freunde, die sie nach ihrem unfreiwilligen Outing findet. Sie sind einem näher als die eigentlichen Heldinnen der Geschichte, was das Buch ein wenig unausgewogen macht.

Julia Mayer hat einen soliden, etwas unspektakulären Stil, was leider dafür sorgt, das es ihr nicht immer gelingt zu fesseln oder ihre Charaktere den Lesern näher zu bringen. Dennoch ist „Frostbiss“ flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen. Insbesondere Fans ruhiger und realistischer Lektüre, werden Julia Mayers Stil angenehm und stimmungsvoll finden.

Fazit:
Julia Mayers „Frostbiss“ ist ein ruhiges, realistisches, mitunter aber auch langatmiges Buch über eine lesbische Liebe, die damit verbundenen Probleme und das Erwachsenwerden einer jungen Frau. Die Charaktere erreichen den Leser leider nicht, ebenso wenig gelingt es der Autorin mit der Geschichte zu fesseln. Zu unnahbar sind die beiden Heldinnen, zu wenig kann man sich mit Dörte und Philippa identifizieren. Auch Probleme werden nur oberflächlich abgehandelt, so dass das Buch sowohl zu lang (da über einen langen Zeitraum berichtet wird), als auch zu kurz (da nicht tiefgängig genug) wirkt. Schade, da hätte man mehr herausholen können.

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[BLOGGEBURTSTAG] Happy Birthday Gewinnspiel

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Hallo ihr Lieben,

heute vor 15 Jahren ging die Seite erstmals online, dementsprechend heißt es heute – Happy Birthday, „Like a Dream“! In den letzten Wochen gab es genügend Beiträge rund um den Blog, die Hintergründe und die Bloggerin – es gab einige tolle Ankündigungen und das erste Gewinnspiel ist ebenfalls vorüber (die Gewinner werden in den kommenden Tagen bekanntgegeben). Auch habe ich so viele Glückwünsche und Kommentare bekommen, dass ich eins versprechen kann – ich werde den Blog so schnell nicht aufgeben und mich auch zukünftig bemühen, viele neue, ehrliche Rezensionen zu schreiben. Auf die kommenden Jahre ❤

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Zur Feier des Tages gibt es heute endlich auch das Bloginterview, das Pierre von „Ich liebe Fantasybücher“ vor einer Weile mit mir geführt hat. Er hat tolle Fragen gefunden, sprich es lohnt sich, vorbeizuschauen:

Bloginterview „Ich liebe Fantasybücher“

Natürlich findet auch heute wieder ein Gewinnspiel statt, denn ich habe noch immer einen Haufen Bücher bei mir liegen, die dringend ein neues Zuhause suchen. Da es mir schwer fällt die Pakete nach Genre zusammenzustellen, mixe ich einmal mehr bunt durcheinander:

Paket 1
Lovestories 3 – Fantasy (X-Scandal Books)
Männerbande (Sieben Verlag)
Der Gesang des Blutes (Albino Verlag)

Paket 2
Moviestar (Albino Verlag)
Rashminder Tage 1 (Deadsoft Verlag)
Breakaway (X-Scandal Books)

Paket 3
[3517] Anno Domini – Wir waren Götter (Incubus Verlag)
Der Flaneur (Albino Verlag)
David Roth & andere Mysterien (Deadsoft Verlag)

Paket 4
Jetzt sind wir jung (Albino Verlag)
In seiner Hand (Incubus Verlag)
Lovestories 2 – Gayromeo (X-Scandal Books)
Raziels Erwachen (Deadsoft Verlag)

Paket 5
Die Schwimmbad-Bibliothek (Albino Verlag)
Der Klub der Ungeliebten (Incubus Verlag)
Lovestories 2 – Gayromeo (X-Scandal Books)
Sunford (Sieben Verlag)

Paket 6
Homo Odyssee (Albino Verlag)
Lovestorys 1 – Vor dem Abschied (X-Scandal Books)
Pilsken und Pailletten (Deadsoft Verlag)

Paket 7
City Boy (Albino Verlag)
Lovestories 3 – Fantasy (X-Scandal Books)
Sunford (Sieben Verlag)

Paket 8 – lesbisch
Im Abseits der Lichter (Butze Verlag)
Tanz ins Flutlicht (Butze Verlag)
Herz auf Umwegen (Selbstverlag)

Um teilzunehmen hinterlasst einfach einen Kommentar welches Paket euch am meisten interessiert – natürlich könnt ihr auch für alle Pakete in den Lostopf hüpfen. Im Gewinnfall könnt ihr aber nur ein Paket gewinnen. Ihr habt bis zum 10. April 2016; 23.59 Uhr Zeit euch mit einem Kommentar zu melden, die Auslosung erfolgt am 12. April 2016. Bitte denkt daran neben eurem (Nick)Namen auch eure Mailadresse zu hinterlassen. Danke.

Ich würde mich natürlich freuen, wenn ihr ein bisschen mehr schreibt – gerne zum Blog, was euch daran gefällt oder auch, was ihr nicht mögt.

Vielen Dank an die Sponsoren der tollen Gewinne:

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Teilnahmebedingungen:

Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis des Erziehungsberechtigten.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Für den Postversand wird keine Haftung übernommen, Versand nur innerhalb Deutschlands, Österreich und Schweiz.
Die Adressen werden nur für den Versand ermittelt.

Viel Glück an alle Teilnehmer.

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Ankündigung Anthologie

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Hallo ihr Lieben,

es ist soweit – endlich darf ich das Geheimnis lüften und ein Projekt bekanntgeben, auf das ich mich schon jetzt wahnsinnig freue: „Like a Dream“ wird eine eigene Benefizanthologie auf die Beine stellen. Die Planungen laufen bereits seit einigen Wochen und ich freue mich, dass ich für das Projekt einige tolle Autoren gewinnen konnte. Da der Blog 15 Jahre alt wird, werden sich 15 Autoren beteiligen. Das grobe Rahmenthema lautet „Träume, Hoffnungen und Wünsche“ – passend zum Titel des Blogs „Like a Dream“. Da das Cover noch nicht feststeht, gibt es an dieser Stelle nur ein kleines Promobild zu sehen, sprich ihr dürft euch in den kommenden Monaten auf regelmäßige Einträge zum Thema „Anthologie“ freuen 🙂

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Folgende Autoren nehmen an der Anthologie „Like a Dream“ teil:

Im Herbst 2016 soll die Anthologie auf den Markt kommen – ich bin schon jetzt sehr gespannt. Auf jeden Fall könnt ihr euch auf sehr unterschiedliche und einzigartige Geschichten freuen – denn einige kenne ich bereits ❤

In den folgenden Monaten werde ich immer wieder über das Projekt und die Teilnehmer berichten, also schaut immer wieder vorbei 🙂

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Special Week

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Hallo ihr Lieben,

Ende 2014 kam zum ersten Mal die Idee auf, nicht nur regelmäßig Rezensionen hochzuladen, sondern den Blog mit Aktionen zu bereichern, die es in dieser Form noch nicht gab. Da ist leichter gesagt als getan, denn bekanntlich gibt es nichts, was es nicht gibt oder schon gab. Interviews sind nichts Neues mehr, eine geplante queere Challenge wurde eingestellt,ein anderer Blogger eine entsprechende Lesechallenge startete (und ich mir nicht noch einmal anhören wollte, ich würde abkupfern), und reine Verlosungen fand ich zu langweilig. Auch sonst bin ich ziemlich unkreativ geblieben, denn alles was mir letztendlich in den Sinn kam, war eine sogenannte Special Week, die sich den Werken und der Person eines bestimmten Autors widmete: 4-6 Tage sollte es sich nur um einen bestimmten Schreiberling drehen. Meine Wahl für den ersten Durchlauf viel auf Cecil Dewi, die mich bereits mit „Staub und Stolz“ überzeugen konnte. Schnell stand ein grober Fahrplan fest – ähnlich einer Blogtour, mit dem Unterschied, dass alle Stationen bei mir stattfanden.

Die erste Special Week kam so gut an, dass 3-4 Monate später die zweite ansetzte – dieses Mal mit Raik Thorstad, was ebenfalls sehr erfolgreich verlief. Mit dem dritten Durchgang (mit Florian Tietgen) stand der endgültige „Aufbau“ einer Special Week fest:

  • 2-3 neue Rezensionen zu Büchern des Autors
  • Charakterinterview mit ausgewählten Figuren
  • Interview mit dem Autoren
  • Gewinnspiel mit Leserinterview

Inzwischen findet die Special Week alle 3-4 Monate statt, die nächste Woche ist meiner Frau Tanja Meurer gewidmet, deren Steampunk-Fantasy „Die Seelenlosen“ vor einigen Tagen beim Incubus Verlag erschien, und für Anfang Mai angesetzt. Und da ich bereits schon mitten in den Planungen stecke, habe ich jetzt schon den Fahrplan für die nächste Special Week in petto:

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02.05. – Rezension „Annabelle Talleyrand – Raunacht“
03.05. – Rezension „Die Stadt der Maschinenmagie – Die Seelenlosen“
04.05. – Charakterinterview Gwenael und Jaleel
05-05. – Rezension „9 mm – Schweiß und Blut“
06.05. – Interview Tanja Meurer
07.05. – Gewinnspiel / Leserinterview

Inzwischen habe ich glücklicherweise weitere Ideen, die ich demnächst umsetzen will, sprich es wird neben den Special Weeks (und den unregelmäßigen „Braindead“-Einträgen) weitere Sonderaktionen und Specials geben. Ich muss nur die Zeit finden, sie umzusetzen.

Habt ihr einen Lieblingsautoren, den ich ebenfalls im Rahmen einer Special Week vorstellen soll? Oder andere Ideen für eine Aktion, die es in dieser Form noch nicht gab? Dann kommentiert einfach und gebt mir Bescheid, wen ihr gerne mal vorgestellt haben wollt, und welche Aktion ihr hier miterleben wollt. Ich bin offen für Vorschläge und Ideen – meldet euch einfach. Ich freue mich auf eure Vorschläge.

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Danksagung an Verlage / Autoren / Helfer

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Hallo ihr Lieben,

was wäre Like a Dream ohne all die Helfer, Autoren und Verlage, die mich teils mit Rezensionsexemplaren und Gewinnen, teils mit guten Ratschlägen und unermüdlicher Geduld unterstützen. Aus diesem Grund wird es Zeit, mich im Rahmen des Geburtstagsmonats ausführlich bei all den lieben Menschen zu bedanken, die mich über Jahre hinweg begleitet, teilweise mit Gast-Rezensionen unterstützt oder mich mit Büchern „eingedeckt“ haben. Natürlich geht mein Dank an dieser Stelle auch an alle Follower und Besucher, Kommentatoren und stille Mitleser, Partnerseiten und Affiliates, die es in den letzten Jahren auf meine Seite verschlagen hat.

Verlage

Inzwischen unterstützen mehrere Verlage den Blog und ich freue mich sehr, Teile der umfangreichen Verlagsprogramme zu lesen und wundervolle Bücher im Rahmen von Gewinnsielen und Special Weeks zu verlosen. Daher möchte ich die Gelegenheit nutzen, jedem Verlag persönlich für die tolle Zusammenarbeit zu danken und meine Leser ermutigen, euch bei den einzelnen Verlagen umzusehen – jeder einzelne hat ein tolles, spannendes Programm auf die Beine gestellt, bei dem jeder fündig wird.

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Der deadsoft Verlag ist einer der größten und ältesten, deutschen Verlage, wenn es um Gay Romance und schwule Literatur geht. Mein Dank an Simon für die Unterstützung der Gewinnspiele, die immer wieder hier stattfinden und natürlich für das Sponsoring des schwullesbischen Lesefestivals QUEER gelesen. Auch bin ich froh, dass dort die Gay Crime Reihe „9 mm“ von Tanja und mir ein Zuhause bei deadsoft gefunden haben.

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Auch der Größenwahn Verlag ist einer der Hauptsponsoren des Lesefestivals QUEER gelesen, ebenso stiftet der Verlag immer wieder Bücher für Gewinnspiele oder Rezensionsexemplare. Herzlichen Dank an die vielfältige Unterstützung des Blogs und der Lesefestivals. Es ist wirklich toll mit dir, Sevastos, über Projekte und Konzepte zu sprechen und sich gemeinsam an neue Ideen zu setzen.

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Mit dem Albino Verlag arbeite ich erst seit kurz zusammen, dennoch sponsort das Imprint des Bruno Gmünder Verlages bereits die Seite mit Rezensionsexemplaren und Büchern für Gewinnspiele. Auch QUEER gelesen wird vom Albino Verlag gefördert und gesponsort. Der Kontakt ist sehr nett und ich lese die Romane des Albino Verlags sehr gerne.

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Der Incubus Verlag ist einer meiner liebsten Partner, der den Blog inzwischen ausschließlich mit Gewinnen für Verlosungen oder Special Weeks unterstützt. Auch beim Lesefestival QUEER gelesen ist der Incubus Verlag einer unserer Hauptsponsoren. Ich bedanke mich bei der Verlagsleiterin und ihrem Team für die tolle Zusammenarbeit und die wunderbare Unterstützung – es ist immer wieder toll eure Romane zu lesen.

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Butze-Verlag-Logo_800_800pxAuch mit dem Butze Verlag arbeite ich seit einigen Jahren zusammen und rezensiere mit Freuden die lesbischen Romane des Verlags. Auch sie unterstützen „Like a Dream“ und QUEER gelesen aktiv mit Gewinnspielexemplaren. Meinen Dank an die tolle Zusammenarbeit – ich hoffe sehr, dass ich auch zukünftig eure Romane lesen darf.

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Mit XScandal Books arbeite ich ebenfalls erst wenige Monate zusammen, doch der Kontakt ist sehr angenehm und offen. Wie bereits der Albino Verlag, erklärte sich XScandal Books bereits sowohl den Blog, als auch das schwullesbische Lesefestival zu unterstützen. Auch an euch mein herzliches Dankeschön – ich hoffe sehr, dass wir zukünftig gut zusammenarbeiten.

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Seitdem der Sieben Verlag Gay Romance für sich entdeckt hat, rezensiere ich die (schwulen) Neuerscheinungen des Verlags. Der Kontakt zum Sieben Verlag ist sehr nett und ich freue mich sehr, dass das Team sowohl die Gewinnspiele des Blogs, als auch QUEER gelesen unterstützt. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

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Auch mit dem Curse Verlag arbeite ich sehr gern zusammen – sie unterstützen „Like a Dream“ mit Rezensionsexemplaren. Vielen Dank an Julia, die den Blog bereits seit einigen Jahren unterstützt 🙂

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Der Ylva Verlag befindet sich ganz in meiner Nähe – seit einiger Zeit arbeite ich immer wieder mit dem Verlagsteam zusammen. So rezensiere ich nicht nur Romane des Verlags, sie unterstüzen auch das schwullesbische Lesefestival.

Helferlein

Nicht nur Verlagen und deren Mitarbeitern bin ich dankbar, sondern auch einer Hand voll Leuten, die mich und „Like a Dream“ auf verschiedene Art und Weise unterstützen. Das können Gastrezensionen sein, aufmunternde Worte oder einfach nur eine Tasse Tee, wenn ich über einem Buch, einem Bericht oder einem Special brüte. Ohne euch und eure Hilfe würde es „Like a Dream“ nicht geben, daher gebührt euch ebenfalls ein dickes Dankeschön:

Tanja Meurer, meine Frau und Seelengefährtin – ohne deine tatkräftige Unterstützung als Gastrezensentin (im lebischen Bereich sähe es dann echt mau aus), ohne deine unermüdliche Geduld, wenn es darum geht, mir den Rücken freizuhalten udn deine Treue und Liebe wäre „Like a Dream“ definitiv nicht das, was es heute ist. Vielen Dank ❤
Anna Maske, meine beste Freundin – danke für die Hinweise, die Unterstützung und die Gastrezensionen
Julia Raschke – auch dir danke ich für die Gastrezensionen und deine aufgeschlossene, lebensfrohe Art.

Autoren

Auch einigen Autoren danke ich für die Unterstützung – sei es in Form vomn Rezensionsexemplaren oder mit kritischen Hinweisen und Kommentaren – ich liebe eure Werke und lese sie mit wachsender Begeisterung. Ihr seid mit Schuld daran, dass ich so verdammt lesesüchtig geworden bin: Chris. P Rolls, Jana Walther, Raik Thorstad, Brunhilde Witthaut, Paul Senftenberg, Bianca Nias, Jobst Mahrenholz, Florian Tietgen, Susann Julieva, Jutta Ahrens, Leann Porter, Cecil Dewi und S.B. Sasori – mir ist klar, dass ich wahrscheinlich einen Haufen Autoren und Freunde vergessen habe, daher bitte ich schon an dieser Stelle um Verzeihung. Mein Dank gilt definitiv auch euch, denn eure Bücher halten den Blog überhaupt am Leben.

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Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Autoren / Leser über Like a Dream

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Hallo ihr Lieben,

es wird Zeit, dass ihr zu Wort kommt, daher ist dieser Beitrag den Lesern, Autoren und Verlegern gewidmet, die die Seite regelmäßig besuchen oder nach Rezensionen anfragen. Mich erreichten einige sehr schöne Kommentare, die ich euch nicht vorenthalten will. In diesem Zuge bedanke ich mich bei all meinen Followern und Besuchern, den Autoren und Verlagen, ohne die „Like a Dream“ nicht das wäre, was es jetzt ist.

Hallo Koriko, mal ein Kommentar zu deinem Blog: Ich lese regelmäßig deine Rezensionen und bin dadurch schon auf so manches Buch aufmerksam geworden. So z.B. auf Tänzer & Schatten, das inzwischen zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört. 🙂 Selbst wenn ich manchmal einen anderen Geschmack habe, finde ich die Rezensionen immer so gut und ausführlich geschrieben, dass ich trotzdem abschätzen kann, ob das Buch etwas für mich wäre. Vielen Dank dafür und liebe Grüße!

Kimi, Comicforum

Als Autor warte ich immer mit einem etwas bangen Gefühl auf die Rezension zu einem meiner Texte auf „Like a dream“, weil ich weiß, dass Schwächen der Geschichte von Juliane meist mit Argusaugen aufgespürt und auch deutlich benannt werden. Dennoch empfinde ich ihre Kritiken meiner Texte als sehr fair.

Als Leser schätze ich ihre Empfehlungen sehr, weil ich festgestellt habe, dass wir oft ähnliche Meinungen zu Geschichten haben. Mit einem von ihr empfohlenen Buch habe ich bisher immer richtig gelegen. 😀

Cecil Dewi, Autorin

Zu Like a Dream werde ich immer einen besonderen Bezug haben, denn die Seite ist meine allererste Partnerseite gewesen – seit 2008 sind wir schon verlinkt – und die einzige Website von damals, die es noch gibt.
Außerdem ist LaD für mich DIE Anlaufstelle, wenn es um das Thema Yaoi-Manga geht! Ich kenne keine andere deutschsprachige Seite, die so viele gute Infos dazu hat.

Von mir also herzlichen Glückwunsch zum 15-jährigen (mal ehrlich, das ist der Hammer!) Auf dass Like a Dream noch laaaange bestehen bleibt und du die Seite nie aufgibst.
Ich freue mich, deine Partnerseite sein zu dürfen! ❤

Chrissi/Blacky, Webmasterin Treasure-Chest

Like a Dream ist mir das erste Mal richtig klar vor Augen getreten, als ich neben Jule in ihrer kleinen WG-Küche in Fulda gehockt habe und ihr beim Programmieren zugeschaut habe – das ist nun 13 Jahre her. Bis dahin war mir nicht bewusst gewesen, dass es überhaupt Portale zu dem Thema Yaoi und ShonenAi überhaupt gibt. Selbst Animexx, Deviant Art und Y!Gallery kannte ich bis dahin nicht. Aber Jule sorgte sehr effektiv dafür, dass ich dieses Spektrum der Galerien kennengelernt habe.
Aus heutiger Sicht betrachtet, war Like a Dream natürlich noch weit entfernt von dem, was es heute ist. Jule präsentierte damals nicht ausschließlich Yaoi und ShonenAi, sondern auch alles andere an Mangas, in denen Bishonen vorkamen; beispielsweise Alichino (worüber wir beide den einen oder anderen Grabenkrieg geführt haben).
Damals merkte man auch sehr deutlich, dass You Higuri ihre Lieblingszeichnerin war. Kaum ein anderer Mangaka war SO präsent auf LaD.

Seit damals hat sich die Seite grundlegend geändert. Der Fokus hat sich von Manga / Anime auf Bücher verlagert. Zwischendurch gab es immer mal wieder auch Rezis zu Filmen / Serien und der Szene. Es gab auch Biografien (das was ich teilweise für Jule geschrieben habe), Geschichten von FF-Autoren, Fanarts, Weihnachtskalender, Gewinnspiele, etc. Die Bandbreite hat sich minimiert, die FFs sind verschwunden, ebenso die Fanarts. Heute ist aber der Stamm von LaD in erster Linie das Rezensieren von Romanen. Im Vergleich zu dem vergangenen Bild von LaD ist das heutige Auftreten seriös und gefällt mir sehr viel besser.

Tanja, Autorin

Ich bin 2011 in die Shonen Ai / Yaoi – Szene eingetaucht, knapp 1,5 Jahre später fing es dann auch mit den Büchern an. Durch die bekannte Suchmaschine mit den bunten Buchstaben bin ich dann auf der Like A Dream – Homepage gelandet. Hab mich inspirieren lassen und von da war es nur ein kurzer Klick auf deinen Blog.

Ich hab schon früh gemerkt, dass Buchrezensionen bei mir sind wie die Bücher selbst. Ich muss den Stil, die Art zu schreiben mögen, sonst kann die Rezi noch so gut sein, ich werde sie nicht lesen. Selbst wenn sie zu einem meiner Lieblingsbücher verfasst ist. Bei dir war das der Fall. Ich mag deine Art zu schreiben, den Aufbau deiner Kritik. Das du das Buch noch einmal in eigenen Worten zusammen fasst und uns Lesern so noch einmal einen anderen Einstieg in das Buch ermöglichst.

Gezählt habe ich sie nicht, aber innerhalb einer Woche war ich durch alle deine vorgestellten Bücher durch. Die Autorenwochen hab ich mir für später aufgehoben. Durch dich habe ich auch erstmals einen lesbischen Roman in die Hand genommen. Shojo-Ai und Yuri-Mangas waren mir nicht unbekannt, doch die Romane waren außerhalb meines Radars. Das hat sich geändert.

Wenn ich sage, ich habe alle Bewertungen gelesen, dann meine ich auch alle. Von einem Stern bis zu den fünf. Der Kaufzettel wuchs im Schnitt um drei-vier Bücher am Tag. Meist die, die mit 4 – 5 Sternen bewertet waren.

Ich weiß natürlich nicht welche Bücher du dir selbst kaufst oder welche du zum Rezensieren zugeschickt bekommst. Ich habe aber trotzdem das Gefühl, das du oft Bücher vorstellst, die ich auch sehr gerne lesen werde.  Bis auf die paar Ausnahmen im BDSM und History-Bereich 😉

Zu einem anderen Teil ist es sicher auch dein kleiner Lektor im Ohr. So sehr er auch nerven kann. Ich frage mich manchmal, durch wie viele Hände muss so ein Buch gehen bis auch der letzte Fehler ausgemerzt ist.
Wenn in Band 2 direkt auf den ersten fünf Seiten aus der Tante des Hauptcharas plötzlich seine Schwester wird, dann kann ich doch nur noch mit dem Kopf schütteln. Wenn sich diese Fehler häufen, dann leg ich das Buch zur Seite und da bleibt es liegen. Es gibt so viele andere noch ungelesene Bücher.

Du schreibst, du bewertest die Bücher strenger weil du selbst schreibst.
Das ist sicher auch ein Grund mit, warum ich deine Rezis so mag. Du lobst ein Buch wenn es das Lob verdient und sagst ehrlich, dass es in einem anderen zu viele Lücken gibt oder die Protagonisten bleich und unausgearbeitet rüber kommen. Ich möchte unterhalten werden. Ich möchte mit dem Buch ein paar Stunden Zugfahrt vergessen und für eine Weile in das Leben der Hauptprotagonisten eintauchen. Sie einige Wochen, Jahre auf ihrem Weg begleiten.

Danke für die vielen tollen Empfehlungen und dein Engagement uns Bücher und Verlage zu empfehlen, die sonst an uns vorbei gezogen wären.

Annika, Leserin

An deinem Blog mag ich vor allem deine Rezensionen. Wir haben ja einen recht ähnlichen Geschmack so das ich mich eigentlich da voll und ganz auf deine Wertung und deine Empfehlungen verlassen kann.

Carina Schwab, Bloggerin Mietzes Bücherwelt

Ich habe nach Einen Blog gesucht, der über schwule Bücher berichtet. Und so bin ich hier gelandet. Durch dich habe ich Bücher gelesen, die ich mir so vielleicht nicht gekauft hätte. Aber durch deine Rezensionen hier, habe ich es doch gewagt und bin nicht enttäuscht worden. Obwohl Geschmäcker eigentlich verschieden sind, schaue ich ab und zu mal vorbei um nach einem neuen Schatz ausschau zu halten. Also Hut ab. Ich würde ja sagen, ‘Mach weiter so’, aber das tust du ja bereits seit Jahren 😉
Danke, dass es diesen Blog gibt.

Sabrina, Leserin

Ich habe das Gefühl, man lernt dich besser kennen, du machst es mit Herzblut und ich lerne sogar noch etwas dazu (Erklärung über und von Mangas). Mach weiter so!

Maike, Leserin

Schön finde ich an Like a Dream die kritischen, ausführlichen und ehrlichen Rezensionen. Da schaut man gerne vorbei, wenn man auf der Suche nach gutem neuem Lesestoff ist!

Cairiel, Leser / Autor

Was ich an dem blog mag, ist ganz genrell das es einer der wenigen ist (die ich kenne) welcher über Lesbische Literatur berichtet. Da diese meist aus Nischenverlagen kommen, ist es immer ein wenig schwierig sich darüber zu informieren.

Gerd, Leser

Deine Rezessionen sind ausführlich,kritisch und ehrlich, so dass man einen guten Überblick von dem Buch erhält .Und wenn dich eine Story begeistert,bleibst du auf dem Teppich…
Mein Bücherschrank und mein Reader danken dir dafür ^^

Kumo, Leserin

Lange habe ich nach einem Blog gesucht der ausführlich, aber auch kritisch und ehrlich über Bücher usw. im Gay-Genre berichtet. Hier auf diesem Blog habe ich gefunden was ich gesucht habe 🙂 . Danke dafür das du dir so viel Zeit nimmst und uns damit hilfst uns bei der großen Vielfalt an Büchern in diesem Genre zu entscheiden.

Annika, Leserin

Ich habe deinen Blog kennen gelernt, weil du mein Buch rezensiert hast.
Durch dich bin ich quasi zu meinem ersten Manga gekommen und habe daran großen gefallen gefunden. Auf deine Buchbesprechungen ist Verlass! hinter deinem Blog stehen Freude und Leidenschaft.

Ines Schmidt, Autorin

Ich bin durch FB auf deinen Block aufmerksam geworden und komme aus dem Staunen nicht mehr raus. (Man) Frau findet was ihr Herz bergehrt, ob Autoren, Rezis oder Genres, alles ist abgedeckt 🙂 Super Homepage!!!! 🙂

Angelika, Leserin

Ich kann dir nicht mehr genau sagen wie ich an dir und deinen Rezzis hängen geblieben bin. Lesen tu ich jede, auch wenn mich das Buch nicht sofort direkt anspricht. So bin ich schon an viele neue Schätze und Verlage gekommen, deren Programm sonst unwissend an mir vorbei gezogen wäre.

Annika, Leserin

Ich bin über Facebook auf deinen tollen Blog gestoßen.
Ich finde es klasse, dass du über homosexuelle Inhalte schreibst. Es gibt nicht besonders viele Blogs, die sich nur mit diesem Thema beschäftigen.

Jenny, Leserin

Ihr habt auch noch etwas loszuwerden – dann schreibt mir einfach – entweder kommentiert ihr direkt unter diesem Beitrag, oder ihr schickt mir eine Mail. Ich freue mich egal wie über euer Feedback. Es zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Bloggerinterview

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Hallo ihr Lieben,

leider gibt es heute eine kleine Planänderung, da Pierre von „Ich liebe Fantasybücher“ leider kurzfristig erkrankt ist und daraufhin das Interview nicht online stellen kann. Da es bereits geführt wurde, hoffe ich aber sehr, dass er es zu einem späteren Zeitpunkt präsentieren wird, denn es hat mir wirklich viel Spaß gemacht mich seinen Fragen zu stellen. An diesem Punkt gute Besserung an Pierre – ich hoffe, die bist bald wieder auf den Beinen.

Damit der heutige Tag nicht gänzlich ausfällt, haben sich gleich zwei wundervolle Blogs bereit erklärt, kurzfristig noch ein Interview mit mir zu führen. Obwohl es bei den Interviews um den Blog geht, wurden gänzlich unterschiedliche Fragen gestellt, sprich die Interviews ergänzen sich prima und behandeln vollkommen andere Themen. Es lohnt sich also wirklich beide zu lesen, insofern ihr daran interessiert seit mehr über mich und den Blog zu erfahren.

Büchersalat


Kittys Bücherblog

Vielen Dank noch einmal an die beiden Blogger, die sich so kurzfristig zu einem Bloggerinterview bereiterklärt haben – es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die vielen Fragen zu beantworten.

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Homepagelayouts – vom Portal zum Blog

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Hallo ihr Lieben,

heute will ich einen Einblick in die unterschiedlichen Designs und Layouts geben, die „Like a Dream“ in den letzten 15 Jahren optisch ausgemacht haben. Man kann sich denken, dass die Seite nicht immer als Blog daherkam, denn das Phänomen Blogger kam erst vor einigen Jahren auf. So gibt es den Blog erst seit Februar 2014, davor war Like a Dream eine von mir programmierte Seite, die jedoch nur sporadische Sammel-Updates erfuhr, da es aufwendig war neue Berichte online zu stellen. Für kurze Zeit habe ich versucht, auch die alte Portalseite zu bespielen, doch das ist mir inzwischen zu aufwendig geworden – daher sind alle neuen Berichte nur noch auf dem Blog zu finden.

Egal wie – hier die alten Layouts der Seite von März 2001 bis März 2016

~2001-2005~

Das allererste Layout der Seite und von mir von Grund auf in html programmiert. Da ich damals noch keinerlei Prgogramme für die Erstellung einer Homepage hatte, habe ich alles nur mit Hilfe eines Text-Editors bewerstelligt. Deswegen ist das Layout auch eher schlicht gehalten, wirklich viele Spielereien gab es noch nicht. Es war eine Heidenarbeit, doch zumindest habe ich dadurch Ahnung von Quellcodes und den rudimentären Programmiersprachen, die man für die Erstellung von Internetseiten braucht. Das hat mir immer geholfen, wenn ich auf Fehlersuche im Quelltext war.

Der Schwerpunkt lag ganz klar auf Boys Love Mangas, insbesondere denen, die im Laufe der Zeit in deutsch erschienen.

Die Seite war damals bei dem amerikanischen Anbieter users.animanga.com gehostet und in der Form sogar bis nach 2012 online. Inzwischen gibt es den Hoster (und damit die Seite) allerdings nicht mehr.

~2005-2007~

Enter02

Dieses Layout ist das einzige, das nicht von mir designed und programmiert wurde. Mir fehlte schlicht die Zeit, also beauftrage ich jemanden mit der Programmierung. Im Grunde gefällt mir das Design sehr (ich bin ein Fan von Ayami Koujima), doch die düstere Erscheinung und die schwierige Menüführung hat den Besuchern weniger gelegen. Infolgedessen gingen in der Zeit die Besucherzahlen stark zurück . Mit der Zeit kristallisierte sich auch heraus, dass die Seite für die geplanten Erweiterungen (hinsichtlich dem Vorstellen von Büchern, Filmen etc.) ungeeignet war und auch der Masse an Rezensionen nicht gewachsen war.

~2007-2009~

Enter03

Das rote Layout begleitete mich fast drei Jahre und legt den Grundstein für das Boys Love und später auch Girl’s Love Portal. Dieses Mal hab ich es wieder selbst programmiert (in 3 Auflösungen: 600×800, 1024×768 und 1280×800) und mich dafür entschieden sowohl die geplanten Bücher- und Film Rezensionen aufzunehmen, als auch erstmals einen Bereich für Girls Love einzubauen, in dem sich lesbischer Literatur und Kunst gewidmet wurde. Auch kam ich von meinen längeren Mangarezensionen (bestehend aus Einleitung, Inhaltszusammenfessung, Charaktervorstellung und eigener Galerie) ab und schrieb vorwiegend Short-Reviews, die vom Grundaufbau her meinen heutigen Rezensionen entsprechen.

Das Layout wurde allerdings ebenfalls nach fast 3 Jahren zu unübersichtlich, weswegen ich versuchte Boys Love und Girls Love voneinander zu trennen und jedem Bereich eine eigene Platform zu bieten.

~01/2010-09/2010~

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Mit dem winterlich blauen Layout kam zum ersten Mal die Trennung des Boys Love und Girls Love Bereiches. Von allen Designs blieb dieses nur wenige Monate online, da sich auch hier im Nachhinein herausstellte, dass es nicht geeignet war, um die Menge an Daten zu verwalten. Dafür etablierte sich bei diesem Design das Layout der Unterseiten, bei denen Mangas, Bücher und Film mit einem kleinen Bild und einer Kurzbeschreibung gelistet wurden. Dies wurde beim nächste Design übernommen und erst mit dem Bloglayout abgeschafft, da es zu arbeitsaufwendig war.

~ab 10/2010~ (noch online!)

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Die mit Abstand aufwendigste Seite, die ich je programmiert habe, was vor allem daran liegt, dass es nicht nur ein Layout gibt, sondern 17 (ind Worten: siebzehn)! Das liegt zum einen an der Unterteilung in Boys Love / Girls Love, zum anderen an die Idee, die Seite je nach Themengebiet im Regenbogen-Stil zu gestalten. Deswegen gibt es farblich angepasste Unterseiten (Mangas/Comics, Animes, Artbooks, Bücher, Filme, Szene, Interaktiv), die zwar vom Grundschema her gleich sind, jedoch unterschiedliche Header haben. Es hat mich ewig gekostet, aber ich mag das Ergebnis noch immer, weswegen die Seite noch online ist und bleiben wird (aber auch, weil ich keine Zeit habe knapp 500 Rezensionen auf den Blog umzusiedeln). Inzwischen sind die meisten Sachen über den Blog erreichbar – spezielle Dinge, wie die Sachen der Interaktiv-Bereichs (alte Adventskalender, Awardvergabe / Swapex – war bei Mangaseiten mal sehr beliebt, von mir gestaltete Icons und Wallpaper). Besucher müssen sich dafür durch die Register der alten Homepage „hangeln“.

Auch sonst gibt es auf der alten Seite etliche Dinge zu entdecken, die der Blog nicht bietet 😉

~ab 02/2014~

LaD-heute

Der Blog, wie ihn die meisten von euch heute kennen – ich gebe zu, das Design ist wesentlich schlichter (und der Header allmählich langweilig – irgendwann müsste ich den mal aufhübschen), aber es erfüllt seinen Zweck. Ein bisschen was muss noch gemacht werden, denn mit der Menüführung bin ich noch nicht ganz zufrieden.

Wie sieht es bei meinen Lesern aus? Was stört euch am Layout/Design, wo wünscht ihr euch Verbesserungen? Was sollte geändert und angepasst werden? Habt ihr Wünsche oder Vorschläge? Immer her damit – ich freue mich über Feedback.

Liebe Grüße,
Juliane

[BLOGGEBURTSTAG] Faszination queere Literatur / Slash

Banner Bloggeburtstag

Hallo ihr Lieben,

mein Blog widmet sich einem sehr speziellen Thema, das auf den ersten Blick dem ein oder anderen ein wenig befremdlich vorkommt: schwuler und lesbischer Literatur in allen Facetten. Ob nun Fantasy, Krimis, Alltagsdramen, Jugendbücher oder historische Wälzer – ich liebe Bücher in denen die Charaktere nicht der gängigen Norm entsprechen. Nur was fasziniert (gerade weibliche) Leser so sehr an queerer Literatur und Slash? Warum der Wunsch nach Liebesgeschichten und Erotik zwischen zwei Männern, anstatt der üblichen Romantik- und Erotikliteratur zwischen Männlein und Weiblein? Die Frage kann man allgemein nur schwer beantworten, doch ich versuche mich der Thematik mal aus meiner Sicht zu nähern.

Ich habe vor einer Weile im Rahmen einer Blogtour die Geschichte der Homosexualität in Büchern“ beleuchtet und dort schon deutlich gemacht, dass es eigentlich immer schwule oder lesbische Charaktere gab (auch wenn sie teilweise als Antagonisten eingesetzt oder negativ beschrieben wurden). Dementsprechend gibt es zwar seit gut 20 Jahren verstärkt queere Hauptfiguren in Romanen, doch so wirklich neu sind derartige Figuren nicht. Man findet sie immer wieder in Skandalromanen, die für das Genre wegweisend waren, z.B. „Maurice“, „Mädchen in Uniform“, Rebecca“ oder auch versteckt zwischen den Zeilen, wie bei „Narziß und Goldmund“ oder „Dorian Grey“.

Allerdings haben sich queere Geschichten erst vor einer Weile in nahezu allen gängigen Genres etabliert. Dabei sind die schwulen Männer wesentlich weiter, als die Damen (wenn man das so nennen darf), denn bei den lesbischen Romanen handelt es sich vorwiegend um Krimis, realistische Alltagsdramen oder romantische Liebesgeschichten, während schwule Helden überall anzutreffen sind: Fantasy-Fans werden ebenso fündig, wie Liebhaber von Sci-Fi, Thriller, Horror und Krimi. Es gibt romantische und erotische Geschichten, Bücher mit Happy-End oder ohne, mehrteilige Reihe, Novellen, Kurzromane und Anthologien. Insgesamt muss man sagen, dass es wesentlich mehr Gay als Lesbian Romane gibt, denn gerade das Gay Romance Genre boomt, was dafür sorgt, dass viele Romane (gerade im Selfpublishing-Bereich) auf den hartumkämpften Markt drängen.

Ich gehe an dieser Stelle soweit die queeren Bücher in 3 Kategorien einzuteilen, denn für mich sind die Zielgruppen ausschlaggebend für den Inhalt und die Charaktere eines Romans.

Kategorie 1: queere Liebesgeschichten für Frauen

Was fasziniert gerade weibliche Autoren und Leser so sehr an schwulen Charakteren (ganz gleich welche sexuelle Identität man hat), das man lieber zu solchen Büchern greift bzw. schreibt, als sich auf die handelsüblichen Liebesschmonzetten zu konzentrieren? Für einige ist die Liebe zwischen zwei Männern wahrhafter (der Spruch „Wahre Liebe gibt es nur unter Männern“ wird sehr oft angeführt), gleichzeitig dramatischer, schwieriger, gefährlicher und wesentlich spannender, als das, was man normalerweise (auch daheim) erlebt. Man hat quasi zwei Männer (zum Schmachten) zum Preis von einem, keine nervige weibliche Heldin, die entweder gerettet werden muss, zu stark und fordernd ist, und bei der Leserin Konkurrenzgefühle auslöst. Dass gerade im Gay Romance die Männer keine echten Männer sind (sondern oftmals Frauen mit einem Schw… zwischen den Beinen, wenn es um ihre Reaktionen geht), ist irrelevant, denn für die Leserinnen mögen die dramatischen, mehr oder weniger realistischen Liebesgeschichten im Zentrum. Natürlich gehören ab einem gewissen Zeitpunkt auch Erotikszenen dazu, die durchaus auch größere Teile eines Romans ausmachen können. In dem Zusammenhang sind Yaoi und Boys Love Fans nicht anders – auch bei Mangas sind derartige Geschichten und Figuren eher auf weibliche Leser zugeschnitten.

Diese Leser sind zu 90% auch diejenigen, die mit Vorliebe Figuren slashen, sprich Charaktere aus bekannten Filmen, TV-Serien und Büchern nehmen und nach Lust und Laune zusammenschmeißen. Manchmal sind durchaus entsprechende Andeutungen vorhanden, die Fans nur aufgreifen müssen (z.B. Kent/Chandler aus „Whitecepeal“ oder auch Holmes/Watson aus „Sherlock Holmes“), aber es gibt auch genügend Serien und Bücher, wo man auch ohne irgendwelcher Hinweise seiner Fantasie freien Lauf lässt (z.B. Harry/Draco aus „Harry Potter“ oder Sam/Dean aus „Supernatural“). Das ist eine Fanbase, die man entweder mag oder nicht – interessant ist mitunter, wie die Autoren, Regisseure und Schauspieler auf die Thematik reagieren. In diesem Punkt möchte ich nur kurz auf „Supernatural“ hinweisen, die das Thema Slashfiction sehr witzig und geschickt eingebaut haben:

Dean: There’s Sam Girls and Dean Girls and…what’s a slash fan?
Sam: As in Sam slash Dean, together.
Dean: Like together, together? They do know we are brothers, right?
Sam: Doesn’t seem to matter.
Dean: Well, that’s just sick!

Supernatural – 4.18: The Monster at the End of This Book 

Kategorie 2: Romane mit queeren Helden und Heldinnen (für männliche und weibliche Leser)

Natürlich gibt es nicht nur Liebesgeschichten, sondern auch eine Menge schwuler Romane, die sich nicht mit Beziehungskisten aufhalten, sondern hauptsächlich eine andere Geschichte erzählen – die Krimis von Laurent Bach oder Josh Lanyon, in denen die Kriminalfälle im Mittelpunkt stehen, die „Nightrunner“- Reihe von Lynn Flewelling, in denen es um die fantastischen Abenteuer der Diebe und Spione Seregil und Alec geht oder historische Werke, wie die „Brüder“-Reihe von Jan Gillou, in denen das Thema nur am Rande aufgegriffen wird. Hier werden die Charaktere wesentlich realistischer dargestellt, man nimmt ihnen den Mann einfach eher ab. Auch stehen die Beziehungskisten und Liebesgeschichten selten im Zentrum – zwar hat der Charakter mitunter mit seiner Homosexualität zu kämpfen, aber es geht nicht nur um die Frage „Wer kriegt wen?“
In meinen Augen sind solche Romane sowohl für ein weibliches, als auch für ein männliches Publikum interessant, besonders wenn man Wert auf gute Unterhaltung legt, anstatt den üblichen Liebesgeschichten.

Kategorie 3: (Hardcore-) Erotik für Männer

Rein für Männer konzipiert, sind für mich die schwulen Erotikromane, in denen es wesentlich direkter und unverblümter zur Sache geht. Dazu gehören einige Hardcorereihen des Bruno Gmünder Verlags oder auch von Himmelsstürmer, bei dem die Titel bereits anzeigen, dass weder Liebe und Romantik, noch die Geschichte oder die Charaktere im Mittelpunkt stehen. Im japanischen Mangabereich sind das die Bara – Comics, in denen männliche, stark behaarte Männer eine Hauptrolle spielen, zumeist in erotischem Sinne. Da geht es mitunter sehr heftig zu Sache, was wohl vorwiegend für schwule Männer interessant sein dürfte und einen Großteil der weiblichen Leser verschrecken würde.

Natürlich sei damit nicht gesagt, dass sich keine männlichen Leser im Gay Romance Genre tummeln, oder keine Frau zu den Hardcore-Romanen von Gmünder greift, während bei „Nightrunner“ oder den genannten Krimis wahrscheinlich weibliche und männliche Leser zugreifen – jeder darf lesen, was ihm gefällt und es gibt eine Menge schwuler Männer, die trotzdem gerne Gay Romance lesen (und schreiben). Dennoch sind die Romane auf eine Zielgruppe ausgerichtet und allein vom Inhalt her und den Figuren entsprechend festgelegt.

Was genau die Faszination von queeren Geschichten und Slash Fiction ausmacht, kann man dennoch nicht zu 100% erklären – entweder man mag es, oder man mag es nicht. Ich empfehle jedem selbst einen Blick zu riskieren, um abschätzen zu können, ob man mit dem Thema Gay oder Lesbian Romance etwas anfangen kann. Allerdings sollte man einen guten Roman, der in die „2. Kategorie“ fällt nicht automatisch verdammen oder ignorieren, nur weil der Held oder die Heldin homosexuell ist – mitunter verpasst man da ein wirklich gutes Buch, das man nicht nur daran bewerten sollte.

Liebe Grüße,
Juliane

[ROMAN] Der blutige Thron von Jutta Ahrens


Autor: Jutta Ahrens
Taschenbuch:  712 Seiten
ISBN: 978-1500215736
Preis: 4,99 (eBook) | 19,99 (Taschenbuch)
Bestellen: Amazon

Story:
Asarhaddons Leben ist von Anfang an durch Blut, Grausamkeit und strenger Enthaltsamkeit geprägt. Bereits in jungen Jahren wird er zum Hohepriester Aschschurs ausgebildet, des strengen, grausamen Kriegsgottes der Assyrer, dem man mit Menschopfern huldigt. Seine erste Erfahrung mit einer Frau endet in einer Katastrophe, die ihn gelähmt zurücklässt. Er hat bereits mit seinem Leben abgeschlossen, da taucht eines Tages ein Mann namens Kautilya auf und bietet Asarhaddon an, ihn zu heilen. Im Ausgleich dafür soll der Hohepriester ein Jahr lang auf seine Macht verzichten und als Bettler leben. Asarhaddon nimmt das Angebot an und lernt erstmals ein anderes Leben, fernab des Priestertums kennen. Mit diesem Jahr legt sich der Grundstein einer stetigen, aber sehr langsamen Wandlung Asarhaddons, der in den Folgejahren nicht nur umliegende Länder und Reiche in Kriegszügen erobert und sogar seinen Bruder vom Thron stößt, sondern auch Freunde findet und schließlich auch eine ganz andere Art der Liebe kennenlernt – in den Prinzen Sardur.

Eigene Meinung:
Jutta Ahrens Roman „Der blutige Thron“ erschien bereits 1993 unter dem Titel „Der König von Assur“ und ist einer der ersten deutschen Romane, der die Homosexualität mehrere Figuren thematisiert. Inzwischen ist das bei Piper herausgekommene Buch längst vergriffen, doch die Autorin hat es unter dem Titel „Der blutige Thron“ selbst herausgebracht und hat den Lesern damit einen der schönsten und gleichzeitig tiefgängigsten, historischen Roman wieder zugänglich gemacht.

Der Inhalt ist nicht so leicht zusammenzufassen, denn der Roman umfasst über 700 Seiten. Der Leser begleitet Asarhaddon mehrere Jahrzehnte seines Lebens lang und erlebt mit ihm die Zeit um 680 vor Chr. Seine Zeit als grausamer Hohepriester, der mit Freuden Menschen quält und opfert, das Jahr, das er als Bettler und Tagelöhner durch die Länder zieht und erstmals so etwas wie Freunde findet, seine Kriegszüge, die seine Gier nach Blut wieder wecken und schließlich seinen langsamen Wandel zu einem Menschen, der eher nach Frieden, denn nach Tod und Verderben strebt. Jutta Ahrens lässt den Leser an dieser Veränderung teilhaben, denn es dauert sehr lange, bis Asarhaddon von seinen alten Gelüsten und Lehren lässt und sich für einen anderen Weg entscheidet.  Ebenso lang muss der Fan homoerotischer Lektüre warten, bis sich der stolze Hohepriester seinem eigenen Geschlecht zuwendet, ist Asarhaddon zunächst gänzlich abgeneigt und heiratet eine Frau, mit der er einen Sohn zeugt. So dauert es lange bis Sardur auftaucht und den König von Assur auf seine Art und Weise zu Fall bringt. Auch gibt es keine ausführlichen Erotikszenen, denn diese hätten auch gar nicht zum Buch gepasst – Jutta Ahrens beschränkt sich auf Andeutungen, die vollkommen ausreichen.

Historisch betrachtet ist „Der blutige Thron“ natürlich nicht wirklich korrekt, denn der richtige Asarhaddon war beileibe nicht so wie sein literarisches Pendant, doch das stört weniger, denn ansonsten ist der Roman in sich schlüssig und vermittelt gut die damalige Zeit und das Leben der Menschen. Auch ist es sehr angenehm, dass sich Jutta Ahrens enorm viel Zeit lässt, um Asarhaddons Wandlung nachvollziehbar zu gestalten. So ist der Hohepriester nicht nach dem einen Bettler-Jahr wie gewandelt, im Gegenteil – er schlachtet noch blutiger und grausamer als je zuvor. Auch in den nächsten Jahren seines Lebens scheint er überhaupt nichts von Kautilyas Weg der Güte und Liebe mitgenommen zu haben. Erst nach und nach, teilweise kaum spürbar, vollzieht sich die Änderung in ihm, die so dezent von statten geht, dass es dem Leser erst auffällt, wenn man am Ende des Buches den Hauptcharakter mit seinem alten Ich vergleicht.

Leser sollten sich daher viel Zeit nehmen und nicht ungeduldig werden. Mitunter zieht sich das Buch auch im Mittelteil ein wenig, da wirklich viel Zeit vergeht und viele Schlachten und Kämpfe beschrieben werden. Ebenso nimmt Jutta Ahrens kein Blatt vor den Mund: Asarhaddon ist grausam, genießt es zu quälen und Angst und Schrecken zu verbreiten. „Der blutige Thron“ besticht daher durch die Beschreibung von Gewalt- und Folterszenen, Kämpfen und Grausamkeiten. Daher ist der Roman nichts für seichte Gemüter, die romantische, lockerleichte Geschichten mögen.

Charakterlich ist der Roman einer der überzeugendsten, die ich je gelesen habe. Kaum ein anderer Autor hat einer Figur so viel Zeit zur Entwicklung eingeräumt wie Jutta Ahrens. Sie erschafft mit Asarhaddon einen sehr authentischen, gut nachvollziehbaren Charakter, dessen Veränderung man erst nach und nach zu fassen bekommt. Auch die übrigen Figuren sind sehr schön umgesetzt – seien es Anaxares, Asarhaddons bester Freund und fähigsten Offizier, seine Frau Mirjam, die mit der Zeit eine ganz eigene Stärke entwickelt oder Prinz Sardur, der für den Hohepriester zur wichtigsten Person seines Lebens wird. Alle Figuren nehmen den Leser gefangen, so dass man sich gut in sie hineinversetzen kann.

Stilistisch ist „Der blutige Thron“ zunächst gewöhnungsbedürftig – Jutta Ahrens hat eine sehr eigene Sprache, die sich nur schwer mit den heutigen Romanen vergleichen lässt. Sie hat einen sehr wortgewaltigen, fesselnden aber auch recht altertümlichen Stil, der manchmal wichtige Ereignisse nur oberflächlich zusammenfasst, anderen dafür umso mehr Beachtung schenkt. Aufgrund der vielen Jahrzehnte, die „Der blutige Thron“ umfasst, ist das jedoch nicht so schlimm, denn insgesamt ist er dennoch stimmig und gut nachvollziehbar. Hat man sich erst einmal an Jutta Ahrens Schreibstil gewöhnt, wird man das Buch nicht so schnell aus der Hand legen können, denn es ist spannend und man möchte wissen, wie es weitergeht.

Fazit:
„Der blutige Thron“ ist ein gelungener historischer Roman, der durch sehr authentische und gut nachvollziehbare Charaktere und eine intensive, spannende Geschichte besticht. Jutta Ahrens legt ein stimmungsvolles Buch vor, das nicht unbedingt historisch korrekt ist, dafür aber mit tollen Figuren und der langsamen Wandlung eines Monsters zum friedliebenden Menschen punkten kann. Insgesamt sollte man sich Zeit für das Buch nehmen, denn „Der blutige Thron“ ist kein Buch, das man binnen weniger Stunden liest, sondern für das man sich mehr Zeit nehmen sollte. Wer sich für historische Bücher interessiert und einmal etwas anderes als die üblichen Gay Romance Vertreter lesen möchte, sollte dem Buch eine Chance geben. „Der blutige Thron“ ist selbst nach über 20 Jahren noch empfehlenswert.

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